(Shari im Januar 2026)
Seid gegrüßt, meine Lieben,
hier spricht Anathea.
„Ich BIN (=) Gott“ – das ist die Botschaft, die wir Shari gebeten haben, euch in dieser spannenden Zeit immer näherzubringen. Doch kommt es immer wieder vor, dass diese Botschaft in ihrer Essenz
missverstanden wird.
So meinen einige, es sei Größenwahn oder gar Blasphemie, zu behaupten, Gott zu
sein, während andere tatsächlich glauben, gleich wie Gott agieren zu können – und beides entspricht nicht vollständig der Wahrheit.
So möchte ich heute zu euch sprechen, was „Ich BIN (=) Gott“ wirklich bedeutet.
Denn wenn ich von „Ich BIN“ spreche, so meine ich den Funken in dir oder, anders gesagt, das Gewahrsein in dir darüber, dass du existierst.
Ich BIN ist das Bewusstsein der Existenz an sich, und dieser Bewusstseinsfunke, das ewige, sich seiner SELBST gewahre SEIN – das ist Gott in dir. Es ist der ewige Geist oder das ewig SEIENDE,
außerhalb dessen es nichts gibt, und es ist der Beweis dafür, dass du in Gott existierst sowie Gott in dir existiert. Dein Bewusstsein darüber zu SEIN ist also Gott.
Verstehst du, was ich dir damit sagen möchte?
Es geht nicht um den Menschen, als den du dich erfährst. Nicht Sybille, Klaus oder Manuela ist GOTT – Ich BIN ist Gott in Sybille, Klaus oder Manuela.
Der Mensch ist die Schöpfung.
Ich BIN ist der Schöpfer.
Oder anders gesagt:
Das Bewusstsein zu SEIN ist der Schöpfer, und der Mensch ist die Schöpfung, durch die sich der Schöpfer erfährt.
Somit ist der Mensch zwar Teil der Schöpfung und somit auch ein Teil von Gott, da es nichts anderes gibt, aber er ist nicht Gott in seiner Gesamtheit. Es ist dein Gewahrsein, welches dich mit
Gott verbindet.
Dies ist auch der Grund, warum die Eingeweihten dieser Welt sich stets in der Kunst der Achtsamkeitsmeditation üben. Eine Form der Meditation, in der der Raum zwischen den Gedanken als reines
SEIN erfahren wird, denn die Gedanken sind Teil der Schöpfung, während das SEIN, der leere Raum dazwischen, der Schöpfer ist.
Ist es also richtig oder falsch zu sagen: Ich BIN Gott?
Es ist weder noch. Denn aus der Sicht des Seienden gibt es kein richtig oder falsch, und doch ist es aus der Sicht der Dualität richtig, wenn du dich im Zustand des reinen SEINS befindest,
während es falsch ist, wenn du aus der Perspektive des Menschen sprichst, als welchen du dich erfährst.
Wenn der Mensch ins Gottesbewusstsein erwacht, bedeutet dies, dass die Schöpfung erkennt, dass sie nicht von ihrem Schöpfer getrennt ist. Die Schöpfung erhält Zugriff auf die Macht des Schöpfers,
welcher ihr gewährt, EINS mit ihr zu werden. Hier beginnt der Mensch, mehr und mehr den Schöpfer zu verkörpern.
Jesus beschrieb es einst mit den Worten:
„Ich und der Vater sind EINS“,
und erwachte zum Christus – dem im Menschen verkörperten Gott.
Doch hier, meine Lieben, ist es wichtig zu verstehen: Das Schöpfen wie ein Gott, entsteht aus dem SEIN.
Wenn du für dich erschaffen möchtest, was dein Herz sich wünscht, dann ist es wichtig, zu SEIN, was oder wer du sein möchtest.
Du kannst es nicht erdenken oder durch Tun manipulieren. Du kannst einzig und allein aus deinem Ich-BIN-Bewusstsein heraus entscheiden, welche Erfahrung nun für dich erstrebenswert ist, indem du
bist, was du wählst zu sein.
Und ja, ihr Menschen möchtet so gerne Anleitungen und Lösungsvorschläge haben, doch wenn es um das letzte Erwachen zum göttlichen Bewusstsein geht, kann euch niemand den Weg der Achtsamkeit
abnehmen.
Viele verstehen die Bedeutung von Achtsamkeitsmeditation auf dem spirituellen Weg nicht.
Ja, sie sagen: „Ich mache lieber geführte Meditationen.“
Oder: „Für mich ist ein Spaziergang in der Natur Meditation.“
Doch wenn du dich nun dabei ertappt fühlst, da dies auf dich zutrifft, lass dir gesagt sein:
Dies sind Formen der Meditation – ja.
Aber es ist nicht die Art von Meditation, die dich mit dem reinen SEIN in Berührung bringt, welches dich EINS sein lässt mit dem mächtigen Schöpfer in dir.
Denn in beiden Formen der Meditation lenkt ihr euren Verstand ab – entweder durch Anleitungen oder durch visuelle Sinneseindrücke. Doch die wahre Kunst ist es, ohne jegliche Sinneseindrücke das
reine SEIN, welches sich nur zwischen deinen Gedanken erfahren lässt, zu ergründen.
Achtsamkeitsmeditation ist für den Anfänger nicht angenehm – sie löst sogar bei den meisten unter euch Widerstände aus, und ihr habt viele Entschuldigungen und Ausreden dafür, warum ihr sie nicht
praktizieren könnt oder wollt oder es angeblich nichts für euch ist.
Doch ich sage euch heute, auch wenn viele das vielleicht nicht hören möchten:
Wer wirklich zu seinem göttlichen Bewusstsein erwachen will, ist aufgefordert, sein SEIN zu ergründen.
Denn Spiritualität in der Theorie ist nicht viel besser als Religion.
Nur Bücher zu lesen oder Videos zu schauen und das Gelernte dann nicht umzusetzen, ist blinder Glaube und nicht Erkenntnis durch Erfahrung.
Wer dann aus dieser Erkenntnis jenseits der Erfahrung behauptet: „Ich BIN Gott“, wird dennoch dieselben Erfahrungen machen wie zuvor.
Bitte versteht:
Erkenntnis und Erfahrung sind nicht dasselbe!
Immer wieder wenden sich Menschen an Shari mit der Bitte um Unterstützung, und wenn wir Shari dann anleiten, diesen zu erklären, wie das Leben aus dem Schöpferbewusstsein funktioniert, sagen
sie:
„Aber das ist ja nichts Neues für mich, das weiß ich doch schon!“
Doch wahrlich, ihr Lieben – es zu wissen und es zu leben sind zwei unterschiedliche Dinge!
Und wer sich hilfesuchend an andere wendet, hat das Wissen, welches er angesammelt hat, einfach noch nicht umgesetzt. Das ist die bittere Wahrheit, die viele oft nicht hören wollen.
Denn wer umsetzt, was er erkannt hat, darf mit der Zeit immer mehr erkennen, dass das Leben aus dem Schöpferbewusstsein wahrlich funktioniert.
Ja, selbst wenn das Leben aus dem Gottesbewusstsein ein Prozess ist und es Zeit braucht, bis es zum Christusbewusstsein führt, so ist es doch ein Weg, den jeder für sich selbst gehen muss.
Niemand kann euch dies abnehmen.
Niemand kann euch darin einweihen oder ein Wunder wirken, welches euch erwachen lässt.
Und wann immer euch jemand dies verspricht, so seid versichert: Es handelt sich um einen Betrüger.
So, meine Lieben, mögen meine Worte heute ein wenig strenger ausgefallen sein, als ihr es von mir gewohnt seid.
Doch mit 2026 startet die Welt in einen neuen neunjährigen Zyklus – einen Zyklus, in dem Christus zur Erde zurückkehrt.
Und zwar nicht Jesus Christus als Person, sondern das Christusbewusstsein, welches sich durch viele Menschen ausdrücken möchte.
Denn Ich BIN (=) Gott in dir – dein magischer Funke, der sich durch dich als Mensch verkörpern möchte.
Bist du bereit, zu jenen zu gehören, die wirklich erwachen?
Dann lass dir gesagt sein:
Es ist möglich!
In Liebe
Anathea
© Shari D. Kovacs
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