Anathea - Bewusstes Sterben

(Shari im April 2026)

 

Bewusstes Einschlafen = Bewusstes Sterben

Sei gegrüßt, meine Liebe, mein Lieber,
hier spricht Anathea.

Heute komme ich mit einer essenziellen Frage zu dir, nämlich:
Wie wichtig sind dir deine Träume?

Und wenn ich sage Träume, dann meine ich nicht deine Wünsche und deine Sehnsüchte, sondern die nächtlichen Träume.
Erinnerst du dich an sie?
Was denkst du, was sie sind?
Botschaften, Reisen in andere Welten, Verarbeitungen deines Unterbewusstseins?
Wie viel Bedeutung gibst du der Realität jenseits der physischen Welt, welche du jede Nacht besuchst?

Diese Botschaft richtet sich auch an diejenigen, die ihre Träume nicht erinnern, denn wahrlich, auch jene unter euch, die dies betrifft, haben die Möglichkeit, das Traumgedächtnis wiederherzustellen.

Zuallererst ist wichtig zu erkennen, dass ihr alle träumt. Es gibt keine Nacht, in der ihr dies nicht tun würdet. Die Frage ist also nicht, ob du träumst oder nicht, sondern ob und wie gut du dich an deine nächtlichen Abenteuer erinnerst. Aber was sind Träume nun?

Träume sind Ausflüge in andere Ebenen des Bewusstseins, und Bewusstsein bedeutet nichts anderes als bewusstes SEIN. Es ist das, dessen du dir bewusst bist. Wer seine Träume nicht erinnert, dem fehlt es an Bewusstsein auf diesen Ebenen, auch wenn dem einen oder anderen diese Aussage nicht gefallen mag. Dies bedeutet allerdings nicht, dass du, wenn du deine Träume nicht erinnerst völlig unbewusst bist. Keine Sorge.

Dennoch: der spirituelle Weg ist gleichbedeutend mit dem Weg der Bewusstseinserweiterung, was nichts weniger bedeutet als: Du erweiterst dein Bewusstsein und beginnst, es über die Grenzen der menschlichen Wahrnehmung hinaus auszudehnen und deine Träume sind ein Tor, welches diesen Weg ermöglicht.

Ist dir bewusst, dass du jede Nacht die astrale Welt bereist?

 

Und du magst nun sagen – Ja, aber Anathea, manche Träume sind so wirr und zusammenhanglos – das fühlt sich nicht nach einer echten Reise an.
Und ich sage dir – Ja, das liegt daran, dass du nachts manchmal Ebenen besuchst, die dein Verstand so nicht begreifen kann. Es ist dein Gehirn, das diese Erlebnisse dann in konfuse Erinnerungen kleidet.

Aber was ist mit Träumen, die offensichtlich Verarbeitungen des Tages sind?
Ja, auch diese finden auf einer extra dafür vorgesehenen Astralebene statt. Ein Raum in dem dir dein unsteter Geist regelrecht wieder gespiegelt wird. Dies ist wichtig für den nicht erwachten Geist, denn die Eindrücke des Tages müssen solange im Traum verarbeitet werden, solange du dich tagsüber nicht bewusst damit auseinandersetzt. Dies findet in einem, wie bereits erwähnt, eigens dafür vorgesehenen astralen Raum statt.

 

In manchen Kreisen hat sich für diese Astralebene der Begriff „Nicht-konsensbasierte Realität“ etabliert. Was bedeutet das?

Nun, eine Realität, bewohnt von vielen Seelen, die sich auf einen gemeinsamen Konsens, also auf gemeinsame Regeln geeinigt haben, würde man eine konsensbasierte Realität nennen. Auch die Erde ist ein solcher Ort. Hier habt ihr euch auf gemeinsame Gesetzmäßigkeiten geeinigt, welche die physische Erfahrung überhaupt erst ermöglichen. Viele dieser Regeln gelten allerdings in der Traumwelt nicht.

 

Hast du schon einmal erlebt, im Traum zu fliegen? Auf dieser Ebene existiert keine Schwerkraft wie auf der Erde, und wenn du dich außerdem noch in einer Welt jenseits der unzähligen konsensbasierten Realitäten befindest, dann, mein Lieber, meine Liebe, gelten deine eigenen Regeln.

Ein Teil deiner Traumwelt ist also dein eigenes kleines Holodeck, könnte man sagen. Und im Grunde genommen könntest du dir diese Welt gestalten, wie du möchtest – allerdings geht dies nur, wenn du diese Welt auch bewusst besuchst. Dann könntest du sogar entscheiden, diese zu verlassen und die konsensbasierten Welten der Astralebenen, wie zum Beispiel das Jenseits, zu besuchen.

Doch all die ungeklärten Themen eurer menschlichen Erfahrung, das Festhalten an der physischen Materie, die fehlende Bewusstseinsarbeit wie Achtsamkeitsmeditation – all das sorgt dafür, dass die Trennung zwischen der Astralwelt und der physischen Welt unnötig aufrechterhalten wird.

Doch ich frage dich heute – denn es geschieht nicht zufällig, dass dich diese Botschaft erreicht:
Bist du bereit? Bist du bereit, die Trennung zwischen den Welten wirklich zu durchbrechen?
Du kannst es hier und jetzt erlernen!

So viele warten auf einen globalen Aufstieg und darauf, endlich von dieser Ebene errettet zu werden. Doch die Wahrheit ist:
Ihr seid bereits errettet – ihr seid hier nicht gefangen. Die astrale Welt ist ebenso eure Heimat wie die physische und viele andere. Jede Nacht führt ihr ein zweites Leben, welches in Wahrheit nicht von eurem physischen Leben getrennt ist. Ein Leben, welches euch lehren kann, die physische Ebene zu meistern.

Wer zu Lebzeiten lernt, bewusst einzuschlafen, bewusst zu träumen, der wird am Ende seiner Inkarnation auch bewusst seinen physischen Leib verlassen und somit vollkommen bewusst ins Astralreich wechseln.

Wenn dir dies gelingt, hast du eine große Chance, nicht in irgendeiner konsensbasierten Welt zu landen, die du dann für die einzige höhere Wirklichkeit hältst. Sondern du wirst dich auch nach deiner Inkarnation völlig frei durch die astralen Welten bewegen und innerhalb von ihnen zu immer noch höheren und feineren Welten aufsteigen können.

Ich sage allerdings bewusst – du hast die Chance. Denn wer zu Lebzeiten luzides Träumen lernt, ist nicht zwingend bewusst. Manche nutzen das luzide Träumen aus reinem Vergnügen oder um ihre weltlichen Talente zu fördern. Sie verlassen ihre kleine nicht-konsensbasierte Blase – ihr kleines Holodeck – nie. Sie bleiben in dem Bewusstsein, dass ihre Träume eine zwar geniale, aber dennoch von ihrem Gehirn konstruierte Illusion sind, anstatt zu erkennen, dass sie selbst der Schöpfer unzähliger Realitäten sind, welche sie bewohnen können.

Das heißt, auch hier ist nicht wichtig, wie gut du die Kunst des bewussten Träumens beherrschst, sondern aus welchem Bewusstsein heraus du deine Träume betrachtest.

Jede Seele geht ihren individuellen Weg, doch das Ziel ist immer dasselbe:
Nicht blinder Glaube, sondern das Streben nach bewusster Erfahrung. Und dies gelingt nur über das Verbinden der Welten.

Die Arbeit mit deinen Träumen, das Aktivieren der Erinnerung, das bewusste Einschlafen und schließlich auch das bewusste Steuern dieser stellen einen Weg dar, um eines Tages bewusst auf die andere Seite zu wechseln. Und wem dies gelingt, der hat eine große Chance, sofern er dies möchte, den Inkarnationskreislauf zu durchbrechen.

 


Und so rufe ich all jene dazu auf, die bereit sind:
Hört auf, auf ein kollektives Ereignis im Außen zu warten, sondern verbindet die Welten jetzt schon.

 

Der Weg beginnt in dir!
In Liebe
Anathea

 

© Shari D. Kovacs
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