° Aktivieren der Schöpferkraft oder

 

"Ich schaffe mir die Welt wiediewiediewie sie mir gefällt" Teil 3 °

 

(Shari im Mai 2016)

 

 

Hallo ihr Lieben,
In Teil 3 dieses kleinen Fernkurses geht es nun, wie bereits angekündigt, um die Qualitäten der Zukunft.
Während wir als Mensch inkarniert eine lineare Realität erfahren, in welcher Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eine durchaus bedeutende Rolle einnehmen, stammt die Seele ansich aus einer Welt, in welcher die lineare Zeit nicht existiert.
Wir kennen wohl alle diesen dezenten Druck im Kopf, wenn der Verstand verzweifelt versucht sich eine Welt jenseits der Linearität vorzustellen. Dem einen oder anderen mag es in einer tiefen Meditation bereits gelungen sein, einen gewissen Zustand der „Zeitlosigkeit“ zu erfahren, doch kaum ist man zurück im Tagesbewusstsein, liegt das Gestern einfach wieder in der Vergangenheit, das Morgen in der Zukunft und Jetzt ist schlicht und einfach Jetzt!

Für den physischen Körper und somit auch für den Teil unseres Verstandes, welcher durch unser Gehirn gesteuert wird, scheint die lineare Zeit einfach unüberbrückbar und doch, wenn wir ganz genau hinsehen oder besser gesagt, diese Angelegenheit aus einer anderen Perspektive betrachten, dann sind Vergangenheit und Zukunft ebenso gegenwärtig, wie das Jetzt.
Wenn zwar nicht auf der physischen Ebene, dennoch aber auf der emotionalen und der mentalen.
Unsere Vergangenheit wirkt sich zum Beispiel tagtäglich auf uns aus. Sie hat uns zu dem Menschen gemacht, der wir heute sind, hat uns geformt und geprägt. Sie lässt uns vorsichtig sein, wenn wir in einem Bereich unseres Lebens schlechte Erfahrungen gesammelt haben und diese Vorsicht wiederum gestaltet unsere Zukunft.
Auf physischer Ebene wirkt die Vergangenheit auf uns starr und unabänderlich und für diesen Teil unserer Realität mag dies vorläufig auch gelten, zumindest solange wir keine Wege gefunden haben uns daraus zu lösen.
Doch für die mentale und emotionale Ebene gelten hier tatsächlich andere Regeln.
Die Schwingung des emotionalen Körpers ist höher als die des physischen Körpers und die des mentalen Körpers ist wiederum höher als die des emotionalen. Beide unterliegen den Gesetzen einer physisch begrenzten Welt also viel weniger.
Es gibt zum Beispiel Methoden zur Heilung in denen eine Person in einem Trancezustand in die Vergangenheit reist, um dort ein Ereignis abzuändern, welches zu einer Blockade im Jetzt geführt hat. Man lässt diese Person so weit wie möglich nochmals jenes Ereignis durchleben und danach nach seinen Wünschen abändern um abschließend erneut die neue Vergangenheit zu durchleben.
Auch wenn sich auf der physischen Ebene jener Vergangenheit nichts verändert hat, der emotionale Körper hat mit Hilfe des mentalen Körpers eine neue Prägung in Bezug auf jenes Ereignis erhalten. Für ihn wurde sozusagen die Vergangenheit verändert und dadurch verändert sich auch das Jetzt.
Da wir im Hier und Jetzt unsere Zukunft gestalten verändert sich somit schließlich die gesamte lineare Zeitqualität.
Vielleicht hat der oder die andere schon einmal davon gelesen, dass die geistige Welt uns dazu auffordert unsere Vergangenheit zu verändern. Das astrale Universum wurde von vielen auch schon als emotionales Reich beschrieben, welchem auf einer noch höheren Frequenz das mentale Universum folgt. Diese Unterteilung war vor allem früher stark verbreitet, bevor wir begonnen haben das Universum in Dimensionen zu unterteilen.
Für uns Menschen ist das Sicht- und Greifbare meist realer, als das Unsichtbare. Für viele Geistwesen jedoch ist die emotionale Ebene die Realität, die am direkt erfahrbarsten ist.
Für sie sind Zeitreisen in die Vergangenheit also viel realer, als für uns. Der Astralkörper kann direkt in die Vergangenheit reisen und sie erfahrbar direkt vor Ort verändern.
Ich denke also, dass genau das gemeint ist, wenn die Geistige Welt uns dazu auffordert die Vergangenheit zu verändern. Wir sollen sie emotional verändern.
Der mentale Körper der noch höher schwingt ist dazu das beste Werkzeug.
Mit seiner Hilfe können wir in wenigen Sekunden eine Vergangenheit erschaffen, die uns besser gefällt. Der emotionale Körper wird schließlich mitziehen, wenn auch aufgrund seiner niedrigeren Schwingung zeitversetzt, doch wenn wir ihm die Zeit geben und geduldig visualisieren, wird er schließlich folgen.
Es ist allerdings auch möglich Kraft der bewussten Absicht die vergangenen Dynamiken einfach zu verabschieden, wie wir es in Teil 1 dieses Fernkurses getan haben.
Die Kraft der Visualisation kann außerdem auch für die Zukunft eingesetzt werden und das ist es, was wir nun in Teil 3 tun möchten.
Das Wort „Visualisieren“ ist leider etwas irreführend, wie mir in meiner Hypnosearbeit oftmals auffällt, denn es scheint sich fälschlicherweise auf nur einen unserer Sinne zu beziehen.
Nicht jeder kann sich allerdings die Dinge visuell, also bildlich verinnerlichen und das ist auch überhaupt nicht schlimm.
Probiere doch einfach mal aus, was Dir selbst am besten gelingt:

 

Schließe für einen Moment die Augen und stelle Dir eine Blumenwiese vor.
Stelle sie Dir zuerst bildlich vor.
Dann versuch das Zwitschern der Vögel und das Summen der Bienen herzuholen.
Dann fühle das Gras unter den Füßen, den Wind oder die Sonne auf Deiner Haut.
Betaste in Deiner Vorstellung einen Baumstamm.
Und trinke schließlich aus einer Quelle die aus der Wiese hervorsprudelt und schmecke das Wasser.

 

Womit tust Du Dir am leichtesten?

 

Für die meisten ist es auch eine Kombination aus zwei Sinnen, die besser funktioniert als alle anderen.
Finde für Dich also heraus mit welchem Sinn Du Dir etwas ganz besonders gut vorstellen kannst und dann nutze genau diese Sinne um zu „Visualisieren“.
Sehen ist dabei also nicht zwingend notwendig, es ist eher der Begriff „Visualisieren“ der uns da auf eine falsche Fährte lockt.
Wenn Du Dir also Deine Zukunft ausmalst, dann mache es auf die Art und Weise, die Dir am besten gelingt.
Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Erschaffen unserer neuen und großartigen Zukunft ist jener, dass hier allem voran der emotionale Zustand der ausschlaggebende ist.
Mit Hilfe des mentalen Körpers erzeugen wir zwar Vorstellungen, doch die dabei ausgelösten Gefühle sind es, die unsere Zukunft gestalten.
Die physische Welt gestaltet sich nach dem was wir im Jetzt emotional mit der Zukunft verknüpfen. Auch hier gilt:
Auf astraler Ebene findet die Zukunft bereits statt und zwar immer dann wenn wir an sie denken und dabei Gefühle erzeugen.
Der Verstand weiß allerdings nicht wie wir uns innerhalb der physischen Welt fühlen werden, wenn wir uns in dieser oder jener Situation befinden. Die meisten von uns haben sicher schon erlebt, dass sich ein lang ersehnter Traum erfüllt hat, nur damit wir feststellen mussten, dass wir uns das in unseren Träumen ganz anders vorgestellt hatten.
Die Zukunft bewusst zu erschaffen bedeutet also nicht, dass die visualisierten Situationen dann auch genauso eintreffen werden. Die physische Welt reagiert auf unsere ausgesandten Gefühle und wird uns dort hin führen wo wir diese erfahren können. Und dies kann oft ganz anders aussehen, als das was wir in unserer Vorstellung hatten.
Ich habe schon oft von Personen gehört, sie hätten sich immer wieder vorgestellt, dass sie einen bestimmten Job bekommen, dass dies aber im Endeffekt nicht geklappt hätte und sie nicht einmal die Chance auf ein Vorstellungsgespräch bekommen hätten. Viele gehen dann davon aus, dass die Sache mit dem Visualisieren nicht funktioniert hat und geben daraufhin das Visualisieren wieder und damit oftmals zu früh, auf.
Doch was, wenn eben genau jener Job nicht die gefühlte Erfahrung bereitgehalten hat, welche in der Vorstellung erzeugt wurde?!
Wenn die Zukunft emotional betrachtet bereits jetzt stattfindet und ein Stellenangebot dieser emotionalen Zukunft nicht entspricht, dann gibt es keine Resonanz, auch wenn der Verstand fälschlicherweise noch so sehr davon überzeugt ist, dass das so sein sollte.
Der Verstand ist ein Werkzeug zur Schöpfung und weiters hilft er uns, uns innerhalb der physischen Welt zu orientieren, doch er weiß im Endeffekt nichts über die Zukunft.
Rein theoretisch ist es also möglich, sich täglich neue Visionen der Zukunft auszudenken. Solange sie dieselben Gefühle erzeugen, sind sie schöpferisch.
Es ist sogar wichtig die visualisierten Bilder wieder loszulassen, denn wenn wir zu sehr daran festhalten wie etwas passieren soll, kommt es unweigerlich zu Enttäuschungen.
Wenn wir uns also, um bei dem vorangegangenem Beispiel zu bleiben, einen bestimmten Job visualisieren, dies sich aber auf der physischen Ebene nicht verwirklicht, ist es viel eher ratsam loszulassen. Loszulassen in dem Wissen, dass es einen anderen Platz für uns gibt, welcher unseren visualisierten Gefühlen mehr entspricht und dass wir, wenn wir aufmerksam bleiben, zum rechen Zeitpunkt dahin geführt werden.
Je nachdem wie viele Themen aus der Vergangenheit noch einwirken und wie sehr es uns bereits gelingt innerhalb der Gegenwart in einem Zustand der Dankbarkeit zu verweilen, wird unsere neue Zukunft früher oder später eintreffen.
Dies kann wenige Wochen, aber auch Monate und manchmal sogar ein paar Jahre (wenn es zuvor zum Beispiel noch Dinge gibt die erledigt werden müssen, bevor gewünschtes eintreffen kann)  dauern. Doch es lohnt sich auf jeden Fall dran zu bleiben.
Die Dankbarkeit in der Gegenwart sollte hier im Übrigen beibehalten werde, denn ein ununterbrochenes Träumen von einer glorreichen Zukunft darf nicht zur Flucht mutieren.
Alles will im perfekten Gleichgewicht sein!
So kann es Momente geben wo wir von schweren Emotionen aus der Vergangenheit besucht werden. Dies sind Momente, in denen wir dazu aufgerufen sind die Vergangenheit zu heilen.
Das kann entweder durch die oben erwähnte Technik geschehen, also durch Visualisieren einer anderen Vergangenheit oder aber auch wie in Teil 1 dieses Fernkurs, einfach durch bewusstes Atmen und einer klar gesetzten Absicht.
Ebenso ist es sehr hilfreich den Zustand der Dankbarkeit für alles was jetzt bereits ist, immer wieder aufzurufen und dann schließlich gibt es Zeiten wo wir den Impuls verspüren ein wenig in den Tag zu träumen, um einen neue noch großartigere Zukunft zu visualisieren.
Der Versuch eine tolle Zukunft zu visualisieren, wenn gerade Schmerz aus der Vergangenheit anklopft, kann übrigens kontraproduktiv sein, weil er im Grunde genommen das Gefühl erzeugt jetzt noch im Mangel zu sein!
Tagträume bezüglich einer großartigen Zukunft, sollten daher immer aus dem Zustand der Dankbarkeit im Jetzt entspringen!
So könnt ihr eure morgendliche Übung nun auch ergänzen. Denkt nach dem Aufwachen zuerst für einige Minute an all die Dinge für die ihr dankbar seid und sobald die Gefühle der Dankbarkeit einsetzen, visualisiert eure Zukunft und verstärkt die schönen Gefühle durch wunderschöne Vorstellungen.
Danach lasst die Vorstellungen über die Zukunft wieder los!
An Tagen wo sich alter Schmerz zeigt, erlaubt ihm hochzukommen, überdeckt ihn allerdings nicht mit Bildern, welche die Zukunft betreffen.
Innerhalb einer polaren Welt gibt es gute und schlechte Tage.
Genauso wie der physische Körper ein- und ausatmet, bewegt sich auch der emotionale Körper in gewissen Rhythmen, hat sozusagen seine Aufs und Abs.
Sich davor zu fürchten, die emotionalen „Abs“ könnten schöpferisch sein und der Versuch sie deshalb zu verdrängen oder zu überdecken, macht sie im Endeffekt erst schöpferisch. Wer sie allerdings als Chance erkennt die Vergangenheit zu heilen, braucht seine emotionalen „Abs“ nicht zu fürchten.
Der Grund warum wir uns also in diesem 3teiligen Schöpferkurs mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beschäftigt haben ist jener, dass die Aufhebung der Linearität auf der emotionalen Ebene wichtig ist, wenn es darum geht bewusster Schöpfer zu sein.
Wenn ihr dies Verständnis dazu benutzt Eure Gedanken und Emotionen bewusst einzusetzen, dann wird sich die physische Welt, auch wenn sie oft noch so träge und langsam zu sein scheint, schlussendlich danach ausrichten!
Dort wo diese drei Qualitäten sich treffen wird es um ein Vielfaches einfacherer bewusst auf sie einzuwirken, als innerhalb der physischen Welt, wo sie scheinbar getrennt voneinander existieren.

 

 

Und hier geht es nun weiter zu Teil 3 unserer Fernkurses  » weiter

 

Teil 1 und Teil 2 können übrigens nach wie vor nachgeholt werden.

 

 


In Lak`ech

 

Eure Shari

 

 

 

© Shari D. Kovacs
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