° Aktivieren der Schöpferkraft oder

"Ich schaffe mir die Welt wiediewiediewie sie mir gefällt" Teil 2 °

(Shari im April 2016)

 

 

Und wieder hallo liebe Sturmhocker!

 

Passend zu Schritt 1 unseres Fernkurses boten die Energien im April einiges an Gelegenheit zu überprüfen, ob wir uns auf etwas Gewünschtes hin oder von etwas Unerwünschtem weg bewegen. Viel Auflösungsarbeit durfte geschehen, so dass wir uns im Mai nun ausruhen und genießen dürfen. So zeigt sich die Energie im Mai als sehr passend für Schritt Nummer 2.

Während es in Teil 1 um das Auflösen von Ängsten und Verletzungen aus der Vergangenheit ging, geht es in Teil 2 um das JETZT. Denn der Schöpfungsakt ansich funktioniert ausschließlich im JETZT.

Weder sind wir in der Vergangenheit, noch in der Zukunft schöpferisch.

Wie denn auch, wo doch beide im Grunde genommen illusionäre Konstrukte des Geistes sind?!

Und doch hat die Vergangenheit ihren Einfluss auf das JETZT, sofern sie nicht vollständig losgelassen wurde. Eine Von-weg-Bewegung oder Von-weg-Haltung entsteht immer da wo etwas Vergangenes noch nicht vollständig losgelassen wurde, was auch bedeutet, dass das was einst geschah, voll und ganz akzeptiert werden möchte, so dass wir damit schlussendlich im Frieden sind.

Mit der Vergangenheit zu hadern ist also ein möglicher Auslöser für eine Von-weg-Haltung.

Die Hin-zu-Haltung hingegen wird im Hier und Jetzt, Kraft unserer bewussten Entscheidung, erschaffen und das ist es auch worum es in Teil 2 nun geht, nachdem wir die Auslöser der Von-weg-Haltung mehr und mehr der Heilung übergeben haben.

 

 

Eine Hin-zu-Bewegung zu erschaffen ist im Grunde genommen sehr einfach und erfordert nur ein wenig Geduld und Selbstdisziplin. Bereits in vielen Ratgebern, Botschaften, Lehren etc. wird von der enormen Bedeutung einer ganz bestimmten Haltung und Ausrichtung berichtet:

Es ist die innere Haltung der Dankbarkeit!

Und Dankbarkeit wiederum ist eine Sache der bewussten Entscheidung.

 

 

Ich habe heute ganz bewusst ein Bild für diese Botschaft ausgewählt, welches ich vor einigen Jahren auf einer Reise durch den Balkan gemacht habe. Ihr seht darauf einen alten Zaun der von Blumenranken umwachsen ist. Der Zaun selbst war, was auf dem Foto zwar nicht so zur Geltung kommt, wirklich sehr alt und hässlich, stellenweise schon rostig und passte eigentlich garnicht in die ihn umgebende Natur, doch die Blumen wuchsen einfach an ihm entlang und verschönerten ihn auf ihre ganz eigene Art und Weise.

Wenn ihr nun das Foto betrachtet, auf was konzentriert ihr euch?

Auf den alten Zaun oder auf die schönen zarten Blumen?

Es ist eure Wahl, eure Entscheidung auf was ihr euren Fokus lenkt und so ist es auch im Leben.

Nehmen wir zum Beispiel an, eine Person lebt von der Sozialhilfe und kommt jeden Monat gerade einmal so über die Runden. Jede zusätzliche Rechnung ist eine Katastrophe, ein kleiner Ausflug ins Theater oder ein Wochenende in einer Therme sind finanziell nicht im Rahmen. Oft konnte ich bei Beratungen beobachten, wie in solch einem Fall beinahe der gesamte Fokus auf den Mangel und die Behebung des Mangels gerichtet ist. Die gesamte Ausrichtung ist darauf bestrebt sich endlich von dem Mangel wegzubewegen, dem Mangel zu entkommen. Doch die Schöpferenergie ist somit ebenso schlicht und einfach auf den Zustand Mangel gerichtet, da Aufmerksamkeit Energie lenkt und somit schöpferisch ist. Es ist also der Zustand des Mangels der genährt wird, was die betreffende Person regelrecht im Mangel gefangen hält.

Vielmehr ist es allerdings hilfreich, wenn wir in einem Bereich unseres Lebens Mangel erfahren, uns zu Fragen wo in diesem Bereich ebenso, wenn auch nur ein klein wenig, Fülle besteht.

Zum Beispiel bedeutet, zumindest auf unserem Teil der Welt, Sozialhilfe auch ein Dach über dem Kopf und zu Essen zu haben, was in vielen anderen Teilen der Welt nicht möglich ist, sofern man keine Arbeit hat. Dies schenkt Zeit, Zeit die man zum Meditieren zum kreativen Ausdruck wie Schreiben, Malen etc. hat, Zeit die zum Beispiel Menschen, die einem 40Stunden Job nachgehen, nicht haben.

Wenn Du also Arbeitslos bist und von Arbeitslosengeld, Sozialhilfe oder Hartz IV lebst, dann kannst Du Dich entscheiden auf was Du Deinen Fokus lenkst.

Auf den Mangel an Geld oder auf die Fülle an Zeit in Bezug auf Deine Situation?!

Schaust Du auf den alten rostigen Zaun oder auf die Blumen, die ihn umwachsen?

Was wäre, wenn Du zum Beispiel morgens, direkt nach dem Aufwachen, ein kleines Ritual für Dich abhältst, 5-10 Minuten reichen vollkommen aus, indem Du Dich auf all die Dinge konzentrierst, die Du hast, anstatt dass Du an all das denkst, was Dir vermeintlich fehlt.

Für was lohnt es sich dankbar zu sein?

Sage Dir selbst vor: "Ich bin glücklich und dankbar für..... z.B. meine warme Wohnung, dass ich Zeit habe um zu meditieren, zu malen, Freunde zu treffen usw.

Wann immer Du dann im Laufe des Tages bemerkst, wie Dein Fokus auf den Mangel gelenkt wird, erinnere Dich an Dein kleines Morgen-Ritual und versuche die Gefühle der Dankbarkeit soweit wie möglich wieder herzustellen. Dies wird zwar nicht immer gleich gut gelingen, doch es lohnt sich dran zu bleiben.

So programmierst Du Deine innere Von-weg-Haltung um auf eine neue Hin-zu-Haltung, denn nun ist Dein Fokus auf die Fülle in Deinem Leben gerichtet und die Aufmerksamkeits-Energie nährt was Du wirklich in Dein Leben ziehen möchtest!

 

 

Wichtig dabei ist allerdings nicht zu vergessen, dass die physische Welt ihre Zeit braucht um mitzuziehen. Wenn nach 1 oder 2 Monaten immer noch keine Veränderung eintreten sollte, dann sei geduldig. In manchen Fällen kann es sehr schnell gehen bis Ergebnisse sichtbar werden, in anderen Fällen kann es einige Monate dauern. Dies liegt daran wie tief negative Programme eingeprägt sind und wie schnell der Verstand das Neue anzunehmen bereit ist. Nachdem der Verstand die neue Haltung angenommen hat, braucht es wiederum etwas Zeit auf der physischen Ebene bis die neuen Dinge im Leben sichtbar werden.

 

 

Ähnlich funktioniert das Prinzip der Neuausrichtung auf Dankbarkeit auch in anderen Bereichen. Zum Beispiel wenn es um das Thema Partnerschaft geht.

Ich konnte oft in meinen eigenen Partnerschaften beobachten wie schnell sie sich wandelten je nachdem auf was ich gerade meinen Fokus richtete. Denn hier geht es immerhin um eine zweite Person und die Seele eines anderen Dus reagiert viel schneller auf ihr Gegenüber, als die materielle Welt. Darum sind auch Partnerschaften ein Bereich der besonders großes Lernpotential bereit hält.

Wenn ihr zum Beispiel an euren Partner denkt, denkt ihr dann an das, was ihr an ihm mögt oder an das was euch an ihm stört?

Lenken wir den Fokus in Bezug auf unsere Beziehung dahin wie sehr eine Beziehung unser Leben bereichert oder dahin, was uns an dieser Beziehung nicht gefällt oder wo wir in Bezug auf diese Beziehung bereits Verletzungen erfahren haben?

Wenn ihr in einer Partnerschaft seid, dann probiert dies doch einfach einmal aus. Lenkt einen ganzen Tag lang ganz bewusst eure Aufmerksamkeit auf das was euch an eurem Partner und an der Partnerschaft gefällt und ihr werdet bemerken, dass euer Partner sich gleich vollkommen anders verhält.

 

 

Doch auch wenn ihr gerade keinen Partner habt, euch einsam fühlt und nach Liebe und Zuneigung sehnt, die scheinbar nicht den Weg in euer Leben finden möchte, geht es darum den Fokus dahingehend zu lenken, wo ihr Liebe und Zuneigung in eurem Leben bereits erfährt. Liebe und Zuneigung die ihr durch Freunde, Haustiere, Familienmitglieder und auch durch euch selbst erfährt. Wählt Dankbarkeit für das was bereits da ist und entscheidet euch in jedem Augenblick genau das auch JETZT zu genießen. Genau so erschafft ihr als Schöpfer noch mehr von dem was ihr nährt und ebnet den Weg für noch mehr Liebe und Zuneigung.

 

 

Wenn es um Liebe und Zuneigung geht, gibt es allerdings noch einen weiteren Aspekt, den ich immer wieder beobachtet habe.

Hier geht es um das Thema Selbstwert!

Auch der Selbstwert bestimmt ob wir uns auf etwas zu oder von etwas weg bewegen. Sowohl im privaten zwischenmenschlichen, als auch im beruflichen Bereich, wenn es zum Beispiel um die berufliche Selbstverwirklichung geht, spielt der Selbstwert eine große Rolle.

Erst vor kurzem hatte ich wieder eine Beratung wo es genau darum ging und da es nicht die erste Beratung war, in der die Geistige Welt dieses Thema angesprochen hat, möchte ich dies nun heute mit euch teilen:

Es geht um die Frage:

"Fühle ich mich wertvoll für das was ich tue oder für das was ich BIN?"

Die meisten von uns definieren sich nämlich darüber was wir tun. Wenn wir etwas Gutes für jemand Anderen tun, fühlen wir uns in der Regel gut. Es fordert großen Mut sich an dieser Stelle einmal selbst zu fragen: "Fühle ich mich gut, weil ich mich für den Anderen freue oder weil ich mir mal wieder selbst bewiesen habe, dass ich ein guter Mensch bin?"

Denn wer ehrlich zu sich selbst ist wird feststellen, dass meistens beides der Fall ist, in manchen Fällen sogar nur zweiteres.

Dies ist an und für sich nicht schlimm, vielmehr ist es ein Zeichen, dass wir noch nicht erkannt haben, dass wir auch wertvoll sind, einfach in dem wir SIND und uns durch das tun etwas beweisen wollen. Dies trifft vorallem auf Menschen zu, die dazu neigen mehr zu geben als zu nehmen. Menschen die sich stets für andere aufopfern und dabei selbst auf der Strecke bleiben, haben ihren wahren Selbstwert noch nicht erkannt.

Die Sache ist sogar die, dass solche Menschen auch oft von anderen garnichts zurück bekommen und sich dann betrogen und im Stich gelassen fühlen. Doch dienen uns Menschen bekanntlich ja stets als Spiegel. Sie spiegeln uns nämlich das, was wir IN uns tragen und nicht unbedingt das was wir im Außen tun. So spiegeln sie uns wie wenig wir für uns selbst tun, wie wenig wir uns wertvoll fühlen für das was wir SIND. Dies ist tatsächlich oft der Grund, warum Menschen die geben und geben, selten etwas durch andere zurück bekommen, ja sogar von denen, für die sie so viel getan haben im Endeffekt im Stich gelassen werden, wenn sie einmal Hilfe benötigen.

 

 

Was uns dabei helfen kann diesen Mangel an Selbstwert zu überwinden, ist die Erinnerungen anzufordern in Bezug darauf, was Menschsein für das Universum wirklich bedeutet.

Die Geistige Welt hat uns bereist mehrfach übermittelt dass es mutiger Seelen bedarf um sich in die Erfahrung Mensch zu wagen.

Die Erde ist wahrlich kein einfacher Ort. Hier gibt es Leid, Schmerz, Hunger, Krankheit, Tod, Liebeskummer, Armut und viele unangenehme Erfahrungen mehr.

Doch all diese negativen Dinge, helfen den Seelen wiederum etwas äußerst Wertvolles zu verstehen:

Nämlich was und wer sie wirklich sind!

Das Licht kann sich nicht selbst als Licht erfahren, wenn es keine Dunkelheit gibt. So macht die Dunkelheit der Nacht erst das Licht der Sterne für uns sichtbar und lässt uns somit deren Schönheit erkennen.

Ebenso kann Liebe erst wirklich verstanden und begriffen werden, wenn wir erfahren haben was Liebe NICHT ist. Doch genau diese Erfahrung ist äußerst schmerzhaft.

Weiters erschaffen wir durch die Erderfahrung eine Art Raum oder Bibliothek, welche die Informationen aller irdischen Erfahrungen enthält, die sogenannte Akasha Chronik.

Sie ermöglicht es anderen Seelen, welche es nicht wagten diese schmerzhafte Erfahrung zu durchlaufen, an unseren Erlebnissen teilzuhaben und dadurch ebenso Erkenntnis, wenn auch nicht aus erster Hand, zu erlangen.

Für diese Seelen sind wir wahre Helden und sie unterscheiden dabei nicht zwischen dem erfolgreichen Komponisten und dem obdachlosen Alkoholiker. Beides sind für sie wertvolle Erfahrungen und beide Seelen sind Helden.

Mitunter sind sie sogar von der Erfahrung des obdachlosen Alkoholikers mehr beeindruckt, da jenes Leben viel größere Schwierigkeiten und Herausforderungen bereit hielt.

 

 

Die Geistige Welt rät uns hier, uns tagtäglich ein wenig Zeit einzuräumen, um uns selbst daran zu erinnern:

Für das Universum sind wir bereits von unschätzbarem Wert und zwar einfach in dem wir hier SIND!

Egal was wir tun, jede Erfahrung, die wir sammeln IST wertvoll und trägt zu dem großen Informationspool bei.

Es geht nicht darum ein besonderes Talent zu haben, sondern darum wie wir unser Selbst in unserem Leben wahrnehmen und erfahren.

Ich höre so oft von Menschen, dass sie sich gerne in einem bestimmten Bereich beruflich selbst verwirklichen wollen, es sich aber nicht trauen, weil sie denken dass sie kein besonderes Talent haben und andere besser sind als sie.

Die Geistige Welt würde aber sagen:

Aber andere erfahren diese Aufgabe anders als Du!

Abgesehen davon: Besser und Schlechter ist eine Illusion.

Möchtest Du zum Beispiel im heilerischen Bereich tätig sein? Sei gewiss Du wirst die Kunden anziehen, die mit Dir in Resonanz gehen und für die Du in diesem Augenblick ihres Lebens die beste Ansprechperson bist!

Es geht hier nicht um Besser oder um Schlechter. Es geht um den perfekten Moment, die perfekte Person innerhalb der perfekten Erfahrung eines Menschen.

Du bist wertvoll in dem Du einfach BIST - Hier und Jetzt!

Erinnere Dich daran, nimm die höhere Perspektive ein und betrachte die Erderfahrung aus der Sicht Deiner Seele. Wenn Du Dich darin übst, wird auch der Mensch der Du bist das Gefühl integrieren wertvoll zu sein und du wirst dieses Gefühl von deinen Mitmenschen wieder gespiegelt bekommen.

Dies wirkt sich sowohl privat, beruflich, als auch gesundheitlich positiv auf dein Leben aus!

 

 

In diesen Zusammenhang geht es nun in Teil 2 unseres Fernkurses "Aktivierung der Schöpferkraft" um die Aktivierung wahren Selbstwertgefühls, sowie um eine innere Ausrichtung auf Fülle und Dankbarkeit.

 

Und hier geht es weiter zum » Fernkurs

 

Wer Teil 1 verpasst hat und diesen nachholen möchte, kann sich einfach per Mail an mich wenden: sha@sternenkraft.at

 

 

In Lak´ech

Eure Shari 

 

 

 

© Shari D. Kovacs
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