° Update für das kommende Venusjahr °

Das kommende Venusjahr kündigt sich bereits an – ein Jahr, in dem es auch sehr um den sinnlichen Aspekt unseres Daseins geht.
Sinnlich zu sein, mit allen Sinnen wahrzunehmen, führt uns auch in eine Form der ganzheitlichen Wahrnehmung.
Wo alle Sinne harmonisch miteinander vereint sind, eröffnet sich das Tor zu einer umfassenderen Wahrmnehmung des Daseins.
Daher ist es eine wunderbare Übung, uns immer wieder Zeit zu nehmen, ganz bewusst alle unsere Sinne zu aktivieren und gleichsam zu harmonisieren.
So werden wir auch erkennen, welche Sinne wir bisher etwas außer acht gelassen haben und können diese bewusst durch unsere Aufmerksamkeit stärken.
Diese etwas „untergegangenen Sinne“ sind es, auf die wir auch bewusst unsere Aufmerksamkeit lenken können, wenn wir uns in einem „Gedankenkarussel“ befinden oder in einer bestimmten Emotion scheinbar feststecken.
Hierfür sollten wir uns zuerst stets auf die Atmung, auf den Körper und dann auf die Sinne einstimmen.
Jeder Sinn eröffnet eine neue Dimensionsebene, die uns zu einem tieferen Verständnis des Lebens und unseres Seins verhelfen kann.
Hören, Sehen, Riechen, Schmecken, Tasten, Spüren/Fühlen.
Indem wir uns Zeit nehmen unsere Sinne wieder bewusst wahrzunehmen und dabei auch auf die Verbindung zu unserem Atem und Körperbewusstsein achten, untersützen wir eine Form der inneren Harmonie.
Wir neigen dazu Denken als -den einen Indikator- für ein „Ich-Bewusstsein“ zu verwechseln, und unterdrücken damit auch die vielen anderen Wahrnehmungskanäle, die unser Da-Sein und Wesen ausmachen.
Zudem haben wir die Tendenz an einem oder zwei Sinnen zu verharren, indem wir jedoch ganz bewusst alle anderen Sinne zulassen und „dazuschalten“, werden wir merken, dass es auch eine Hilfe ist um loszulassen und im Fluß zu sein.
Im kommenden Venusjahr möchte dabei unser Körper auch bewusste Aufmerksamkeit und bewusste Wertschätzung geschenkt bekommen.
Zudem trägt die Venus in sich auch die Kraft des Ja und so wird es auch sehr um den Aspekt der Hingabe gehen - das bewusste Ja zu dem wie wir sind, mit allen Licht und Schattenseiten, zu dem was ist und zu dem was sein möchte.
Die Venus möchte uns einladen Ja zu sagen, Ja zum Leben und auch dem Genuss des Seins.
Das Genießen hat sehr viel mit Lust zu tun, die über Generationen hinweg deformiert wurde.
Wenn wir nicht lernen Lust anzunehmen und zuzulassen, ohne sie sofort in eine bestimmte Richtung ausleben zu müssen, verweigern wir uns selbst einem zutiefst essentiellen Lebensgefühl.
Der kommende Frühling lädt uns sprichwörtlich zu Frühlingsgefühlen ein, auch um unsere Liebe zum Leben oder in bereits bestehenden Beziehungen und Partnerschaften neu entdecken zu können.
Im Fluß sein, zulassen, annehmen, geschehen lassen und den Mut haben diesem Fluß zu folgen sind nun wichtige Aspekte und Qualitäten die uns helfen unseren Weg zu gehen.
Ein Fluß kümmert sich nicht um die Steine und Felsen, sondern umfließt sie, weiß um sie und Ihr Da-Sein.
Ganz genauso sollten wir auch lernen auf unsere Widerstände zu achten, sie weder zu ignorieren, noch zu verändern, sondern sie anerkennen als das was sie sind und dadurch darüber lernen.
Wir müssen nicht stets Knochenarbeit leisten, um etwas zu bewirken, sondern vielmehr lernen wie wir mit unserer Energie und unseren Qualitäten wirklich effektiv sind und was wirklich für uns bestimmt ist.
Die Hingabe an unser Sein, ist auch ein willkommen heißen unserer Qualitäten und Fähigkeiten.
Wir fürchten uns auch vor unserer Kraft, da wir über Generationen hinweg gelernt haben, dass es da etwas schlechtes oder auch falsches in uns gibt, das nicht liebenswert ist oder korrigiert werden muss.

Dieses Glaubensmuster trägt bereits den Keim des Konflikts in sich.
Es ist jedoch der wachsame und achtsame Geist, der in der Lage ist auch nicht förderliche Muster zu erkennen und nicht der Geist der sich auf eine selbstgerechte Weise für alles die eigene Richtigkeit zuschreibt.
Es liegt an uns darüber zu lernen, wie man wirklich lebt, ohne Unterdrückung, Zwang und Illusionen.
Unser Geist mag gewisse Vorstellungen, unzutreffende Schlussfolgerungen oder auch Trugschlüsse über uns, die Welt und wie wir oder auch unsere Beziehungen zu sein haben, in sich tragen.
Je mehr wir auf unsere Energie achten und bereit sind wirklich hinzuschauen, desto leichter können wir erkennen, durch welche geistigen Gebilde und/oder Absichten unsere Energie ins Stocken gerät, blockiert oder eben auch fließt und nährend wirkt.
Dabei müssen wir auch lernen wie man denkt, nicht was man denkt.
Was man denkt oder besser gesagt "visualisierend fühlt" kann in bestimmten Phasen des „schöpferischen Träumens“, die immer wieder präsent sind, durchaus wichtig und effektiv sein, jedoch müssen wir davor erst einmal die Grundlagen des Denkes überhaupt verstehen lernen und auf welchen Ebenen Denken notwendig ist und wo nicht.
Nicht jede Blockade kann „einfach beseitigt oder weg transfomiert“ werden, einige der gefühlten Blockaden stehen eben in Zusammenhang mit Gedankenmuster oder Vorstellungen, die einfach nicht kompatibel mit unserem Sein und unseren Qualitäten sind.
In gewissen „esoterischen Strömungen“ wird suggeriert, dass wir einfach alles sein und haben können, was auch immer wir sein und haben wollen, doch dem ist nicht so.
Das Leben trägt in sich auch stets natürliche Grenzen, so wie jede Zelle  von einer Zellwand umgeben ist, die nicht isolierend wirkt, jedoch eine natürliche Form der Abgrenzung darstellt.
Wir können „nur“ das leben was unserem Sein, unseren Qualitäten und Fähigkeiten entspricht und je mehr wir damit in Übereinstimmung kommen, desto mehr erkennen wir jedoch auch die Unerschöpflichkeit im Bereich unserer Seins-Qualitäten und ziehen auch das im Außen an, was im wirklichen Einklang mit uns ist.
Dafür brauchen wir den Mut Ja zu uns zu sagen und uns von auferlegten Normen zu verabschieden.
Ob es sich dabei um gesellschaftliche, religiöse oder  „neu-esoterische Normen“ handelt, macht letztendlich keinen Unterschied.
Nicht jeder Mensch ist für eine Ehe oder eine konventionelle Beziehungsform geschaffen, nicht jeder für offene Beziehungen und nicht für jeden steht eine intensive Mann-Frau-Begegnung in diesem Leben im Vordergrund.
Nicht jeder der spirituell interessiert ist und bewusst an sich arbeitet, ist ein Heiler oder Schamane und nicht jeder der im wirtschaftlichen Bereich zuhause ist, ein Scharlatan.
Das Leben ist so bunt, wie die Natur selbst und es liegt in unserer Eigenverantwortung uns von Auferlegungen zu befreien, die nicht unserem Sein entsprechen.
Genau darum geht es auch in meiner Clearing-Arbeit, das klären und verstehen zu lernen, was nicht in wirklichem Einklang mit Dir ist und Dich zurück in Deine Seinsqualitäten zu bewegen.
Wir haben auch die freie Wahl gegen unser Sein zu leben, merken dies jedoch über kurz oder lang in einer Art von Erschöpfung.
Indem wir gut auf unser Energie achten, sie bewusst kennenlernen und genießen lernen, werden wir auch merken in welcher Form diese Ihren natürlichen Ausdruck findet und wo nicht.
Das Ja zu uns ist auch ein Nein zu dem, was uns nicht dienlich ist.
Mögen wir lernen gut auf uns zu achten und das Leben umfassender leben und genießen lernen.
Mögen wir uns im wahrsten Sinne des Wortes besinnen und dadurch umfassender wahrnehmen und verstehen lernen.
Auch wenn die Temperaturen noch nicht von einem Frühlingsanfang künden, spüren wir bereits das Aufkeimen eines neuen Zyklus und neuen Lebens.
Wir sind nicht nur Teil der Natur, wir sind Natur - Euch allen einen schönen Frühlingsbeginn.

Herzliche Grüße,

Thomas – Sai




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© T. Saumweber
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