° Energie-Update zum Jahresbeginn °

Die Ebenen wechseln

Bereits zu Beginn des Jahres sind starke kollektive Dynamiken wahrnehmbar, dies kann sich wie ein Sturm anfühlen der all das mitnimmt was nicht länger haltbar ist.
Es findet eine Umstrukturierung dieser Realitätsebene statt und wir spüren dies unter anderem daran, dass alte Herangehensweisen wie wir dem Leben und Herausforderungen begegnen nicht länger funktionieren.
Wir sind zu Beginn des Jahres aufgerufen in unserer Mitte zu weilen und innere Unabhängigkeit zu gewinnen.
Immer mehr werden die menschlichen Konstruke die uns Sicherheit und Stabilität schenken sollen, sichtbar.
Wir dürfen uns nicht länger von Angststrukturen diktieren lassen, vielmehr möchte sich unser wahres Wesen wieder mit den natürlichen Kräften verbinden.
Es findet eine kosmische Neuausrichtung statt, die uns an unser kosmisches Sein und unser Eingebundensein in die Natur wiedererinnern möchte.
Es liegt an uns wie sehr wir uns darauf einlassen können dem Leben neu zu begegnen und alte Referenzpunkte in Form von Schlussfolgerungen, Glaubenssätzen oder alten Verletzungen hinter uns lassen.
Nichts bleibt wie es ist.
Das künstlich Erschaffene hat seinen Platz, wird jedoch dann zum Problem wenn wir uns davon diktieren lassen, uns irgendeine Form von Sicherheit davon versprechen und nicht den Wandel aller Dinge anerkennen.
Unsere Glaubenssätze ähneln Brillen durch die wir auf das Leben schauen und die gleichsam unsere wahrgenommene Realität färben.
Wenn wir uns dem Tatsächlichen stellen, können wir die Färbung dieser Brillen erkennen und dadurch Licht und Klarheit in unsere Wahrnhemung bringen.
Achtsam zu sein bedeutet im eigentlichen Sinne eine Pflege und dadurch entstehende Verfeinerung unserer Wahrnehmung, zudem hilft es uns einen flexiblen Geist zu entwickeln, der dem sich stetig beweglichen Leben adäquat begegnen kann.
Wir erkennen immer mehr wie wir die Vergangenheit in die Zukunft projizieren und durch diesen Vorgang auch Ängste nähren und es ist bereits dieses Erkennen das diesen Vorgang mehr und mehr ablöst, so dass wir im gegenwärtigen Moment wirklich schöpferisch wirken können.
Das was wir jetzt sind, werden wir morgen sein.
Die Kunst ist es im gegenwärtigen Moment das zu sehen was ist, anstatt das was ist zu etwas anderem machen zu wollen und dadurch Diskrepanz und innere Konflikte zu schaffen.
Dies bedeutet nicht, dass wir keine Visionen haben dürfen, doch dass wir durch unser präsent sein und dem Sehen des Tatsächlichen auch Raum und den Nährboden für diese Visionen schaffen.
Durch unser Einteilung in gut und schlecht, sind wir dazu geneigt auch Seinszustände zu bewerten und es ist diese Art von Bewertung die uns davon abhält Zusammenhänge und Ursachen für bestimmte Seinzustände zu erkennen.
Wirkliche Freude entsteht durch Nicht-Anhaftung und ist ihrer Natur nach grundlos, jedoch stets mit dem Gefühl des inneren Zuhause sein verbunden.
Die meisten von uns haben Freude kennengelernt die auf Bedingungen beruht, doch da wo diese Bedingungen sind, ist auch stets die Angst die Freude wieder zu verlieren.
Freude die an Bedingungen geknüpft ist, ist im eigentlichen Sinne Vergnügen und die Kehrseite von Schmerz.
Wir sind dazu aufgerufen die Polaritäten des Daseins klarer zu sehen, weder sie zu negieren, noch zu verurteilen, sondern die geistigen Vorgänge zu verstehen und dadurch zu wirklichem Selbst-Verstehen gelangen zu können.
Jeder von uns trägt auch einen inneren „Alchemisten“ in sich und je mehr wir lernen Seinszustände als Aggregatzustände zu verstehen, desto spielerischer können wir auch mitwirken uns so zu fühlen, wie es unserem Wohlbefinden entspricht.
Dies erfordert Aufmerksamkeit, Achtsamkeit und eine klare Absicht, die uns hilft klar in dem zu sein was wir wollen.
Absichtsloses Gewahrsein ist der Urgrund der Aufmerksamkeit.
Die Beobachtung dessen was ist, ist lebendige Achtsamkeit.
In der Hinwendung zur Herzensintelligenz erwacht die Absicht die für unser Sein relevant ist.
Die Ebenen zu wechseln bedeutet im eigentlichen sinn neue Dimensions-Räume zu betreten, einfach ausgedrückt ist dies jedoch stets mit der Hinwendung zum Wirklichen und den daraus entstehenden Wegen verbunden, die für jeden einzigartig sind.
Wenn wir zuvor wissen wollen wie unser Weg aussieht und was wir zu tun haben, anstatt im Moment mit dem Wirklichen in Berührung zu sein und darus enstehenden Impuslen zu folgen, versuchen wir eine Form von Sicherheit zu erlangen, die es so nicht gibt.
Wege ergeben sich indem sie gegangen werden.
Wir können nicht wissen wie der Weg eines anderen aussieht, sondern lediglich alles dafür tun um unseren eigenen Weg zu gehen.
Zu Beginn des Jahres geht es auch um das Thema der inneren Unabhängigkeit.
Unabhänigkeit bedeutet nicht Isolation, sondern entsteht durch das all-ein sein mit „Gott“, dem Göttlichen und Wirklichen.
In diesem allein sind wir in wirklicher Verbindung mit unserer Umwelt.
Isolation ist das was Einsamkeit schafft und nicht Sicherheit die wir uns dadurch erhoffen.
Isolation wirkt nicht abgrenzend, sondern ausgrenzend und dies allen voran auf das eigene Sein.
Eine klare Abgrenzung schaffen wir durch ein klares Ja zu dem was Leben fördert, nährt und unterstützt und ein klares Nein zu dem was Kraft untergräbt, ablenkt und manipuliert.
Dies müssen wir immer wieder überprüfen, da wir auch Konditionierungen aufweisen die Gefallen an Manipulation haben und die uns ein falsches Gefühl von Sicherheit das auf „erhaben sein“ und Überhöhung beruht, vermitteln können.
Wirkliche Sicherheit geht mit dem Gefühl des genährt sein und des eingebunden sind in das große Netz des Lebens einher und schließt nichts und niemanden aus.
Diese Qualität klarer zu erkennen, wird uns helfen zwischen dem Wirklichen und Aufgesetzten klarer unterscheiden zu können.
Das „Aufgesetzte“ ist das künstlich Erschaffene und kann durchaus auch eine Form von Eigenleben entwicklen.
Im neuen Jahr werden wir auch in unserer Energiewahrnemung geschult und müssen auch lernen achtsam mit unseren Eigen-Schöpfungen umzugehen, aus denen auch sogenannte Elementale entstehen können.
Elementale bestehen oftmals aus Sehnsüchten, Begierden, Ängsten, Glaubenssätzen und eigenwilligen Intentionen und können durch emotionale Aufladung ein Eigenleben entwickeln und im weiteren Verlauf auch besetzend oder schädigend auf andere wirken.
Nur wenn wir uns der Macht der Gedanken und daran gekoppelte Emotionen bewusst sind, ist es uns möglich auch damit angemessen umzugehen.
Durch Informationsüberflut und bewusst gestreuter „Propaganda“ werden ebenfalls kollektive Elementale erschaffen und kollektive morphogenetische Felder geschaffen, was unter anderem dazu führen kann, dass sich ähnelnde Ereignisse wiederholen.
Es liegt in unserer Verantwortung gut auf die geistige Nahrung zu achten die wir zu uns nehmen und ebenso auf geistige Inhalte an denen wir möglicherweise anhaften und sie dadurch nähren.
Die Kraft des Windes kann uns in diesen Tagen helfen uns an die Beweglichkeit des Lebens erinnern und daran, dass nichts bleibt wie es ist.
Selbst in „schweren Zeiten“ das Licht zu sehen und Leichtigkeit zu leben, ist denjenigen möglich die das künstlich Erschaffene vom Wirklichen zu unterscheiden wissen und aus dem Urgrund heraus wirken.
Das Wirkliche ist das tägliche Brot für die Seele.
Mögen wir lernen das Wahre, Gute und Schöne selbst in Zeiten größerer Herausforderungen zu wahren, unser Schöpferkraft anerkennen, uns auf das besinnen was uns nährt und unserem ureigenen Weg vertrauen.

Habt einen guten Start ins neue Jahr!

Herzliche Grüße,

Thomas - Sai

 

 

 

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© T. Saumweber
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