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(Sai am 6.2. 2019)


Im Moment werden wir sehr stark mit dualistischen Konflikten konfrontiert, dies kann sich im Außen so anfühlen wie der Kampf zwischen „Licht und Dunkelheit“.
Dies hat auch mit einem Sichtbarwerden des dualistischen Weltbildes zu tun, das Ausdruck unserer Konditionierung und eines gespaltenen Geistes ist, eines Geistes der gegenteilige Ideale kreiert um vermeintliche Lösungen zu finden, sich jedoch durch diese Art von Flucht stets von dem Tatsächlichen entfernt.
Jede Art von Flucht vor dem Tatsächlichen kreiert zudem Illusionen in denen wir uns gefangen fühlen können, zudem werden dadurch innere Konflikte genährt – der Konflikt zwischen dem was ist und dem was scheinbar oder vermeintlich sein sollte.
Es ist für das Denken sehr leicht einen „Denker“ zu kreieren und sich dadurch in eine vermeintliche „beobachtende Bewusstheit“ zu bewegen.
Denken an sich kann jedoch nur einen „toten Beobachter“ der auf kummuliertem Wissen und Vergangenheit basiert kreieren, jedoch niemals lebendiges Gewahrsein hervorbringen.
Solange die Welt glaubt Denken würde die Lösung auf unsere Probleme hervorbringen, täuscht sie sich.
Denken mit all seinen Konstrukten, Ideen, Vorstellungen und Bildern hat seinen Platz, es ist jedoch niemals das geeignete Werkzeug für Selbsterkenntnis, Selbst-Verstehen und daraus resultierender Harmonie.
Vielmehr geht es darum Denken als eine Funktion des Geistes verstehen zu lernen und ihm dadurch seinen angestammten und wertvollen Platz zuzuweisen, was nur durch eine sorgsame, lebendige Beobachtung möglich ist, die immer wieder neu geschehen muss.
Solange jedoch die Identifikation mit dem Denken das vorherrschendes Prinzip des Menschen ist, wird auch stets Konflikt und Uneinigkeit sein, wie heilig dieses Denken auch scheinbar sein mag.
Ebensowenig lässt sich Denken kontrollieren, durch das harmonische Zusammenwirken von Herz und Geist wird es jedoch auf natürliche Weise in konstruktive Bahnen gelenkt.
Nur aufmerksame, absichtslose, lernende Beobachtung ist lebendige Beobachtung, die gleichsam Ordnung und Harmonie hervorbringt und dadurch auch dem Denken seinen Platz zuweist.
Konflikte werden derzeit geschürt, es ist ein Sichtbarwerden des konfliktschaffenden, gespaltenen Geistes, der stets auch Gewalt in sich trägt und um Vorherrschaft kämpft.
Gewalt fängt bereits auf sehr subtilen und auf der geistigen Ebene an.
Im Versuch das Problem der Gewalt zu lösen neigt der Geist dazu das Ideal des Gegenteils zu erschaffen, anstatt über das Tatsächliche zu lernen und die Ursachen zu sehen.
Wirkliche Gewaltlosigkeit kann nur durch Verstehen von Gewalt und deren Ursachen entstehen, genauso wie wirkliche Freiheit nur durch Verstehen von Abhängigkeit und das Ende von Leid nur durch das Erkennen dessen Ursachen entstehen kann.
Wenn wir uns dabei von dem „Licht-Dunkel-Spiel“ und damit verbundenen inhärenten Impulsen verführen lassen, verfallen wir auch sehr leicht in eine Art „Siegermentalität“ und „Wir sind die Guten - Mentalität“ um das „Böse“ zu bekriegen, das „Üble“ auszumerzen oder gar das „Ego“ zu besiegen anstatt darüber zu lernen und erkennen dabei nicht, dass diese Intentionen bereits nichts anderes als eine andere Form von Gewalt sind.
Liebe ist die Kraft die Ausgewogenheit schafft und nicht der Gegenpol von irgendetwas und sie bedarf Raum um erblühen zu können.
Um aus diesen konfliktbehafteten Dynamiken aussteigen zu können, ist es unerlässlich eine Form der inneren Ruhe zu entwickeln und im eigenen Feld zu sein, nur dadurch sind wir in der Lage zu lernen und Raum zu schaffen.
Dadurch ist es uns möglich nicht von jedem Sturm mitgerissen zu werden und wir entwickeln dabei auch eine innere Unabhängigkeit von den Launen und Dynamiken des Kollektives.
Dafür ist es auch sehr hilfreich und unterstützend auf unsere energetische Ausrichtung zu achten.
Alles hat einen spezifischen Klang mit einer einzigartigen Energiesignatur und Schwingungsqualität.
Es ist der „Ur-Klang“ der uns zu stimmen weiß und auf unseren Platz im Leben führt.
Um uns von diesem Ur-Klang überhaupt stimmen lassen zu können, bedarf es Resonanzfähigkeit, die Fähigkeit sensitiv mit Geist und Gefühl wahrzunehmen was ist und über das Tatsächliche zu lernen.
In diesem Jahr werden wir sehr in unserer Wahrnehmung geschult und müssen daher auch Grundlegendes über den Geist und seine verschiedenen Funktionen lernen.
Konzentration ist nicht dasselbe wie Aufmerksamkeit, Konzentration impliziert stets Fokus und damit auch Ausschluss, daran ist weder etwas schlechtes noch falsches.
Wir bedürfen der Konzentration um uns bestimmten Aufgaben in dieser Realität widmen zu können.
Fokus und Konzentration sind jedoch nicht das geeignete Werkezug für Verstehen und Einsicht.
Aufmerksamkeit hingegen ist das was umfassend und frei ist.
In der Aufmerksamkeit kann auch Fokus sein, durch Konzentration und Fokus ensteht jedoch niemals Aufmerksamkeit.
Aufmerksamkeit hat kein Zentrum.
Diese Beziehung zu verstehen, bedeutet den Geist zu verstehen zu lernen, Ihn adäquat einsetzen zu lernen und die Ebenen nicht zu verwechseln.
Durch Beobachtung und Lernen vertiefen wir gleichsam unsere innere Ruhe.
Innere Ruhe ensteht durch aufmerksames Lernen im Moment und nicht dadurch, dass wir uns dem Ruhelosen entziehen oder es innerlich unterdrücken.
Wir könnten in diesen Zeiten immer wieder glauben „Gott“ hat uns verlassen, doch wir sind es die uns selbst verlassen und daher liegt es auch uns, uns wieder zurückzubewegen wo wirklicher Schutz zuhause ist, im Fluß des Lebens selbst.
Dafür bedarf es einer ruhigen und gerade in konfliktgeladenen Dynamiken auch ernsthaften Gesinnung, ansonsten lassen wir uns von den Strudeln der Konflikte einnehmen.
Wahnsinn beruht darauf von Irrtümern überzeugt zu sein und im eigentlichen Sinn führt jede Art von Überzeugung zu einer Form von Wahn, selbst wenn diese auf der persönlichen Ebene ein vermeintlich gutes Ziel verfolgen.
Es sind unsere „persönlichen Geschichten“ die im eigentlichen Sinn die Anhaftungen sind die uns Probleme bereiten und Konflikte erhalten.
Das „Ich“ ist das Konditionierte, Bekannte und Vergangene.
Erst wenn dieses „Ich“ sich selbst erkennt und verstehen lernt, kann die Art von Wandlung geschehen die ein neues Bewusstsein hervorbringt und ein Segen für alle ist.

 

Thomas – Sai


Clearing
Frequenzausrichtung
Energetische Hausreinigung
Mediale Beratung

 

 

 

 

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© T. Saumweber
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