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In der momentanen Zeitqualittät geht es allen voran um die Qualität der Klarheit.
Im erblühenden Venusjahr werden wir auch unweigerlich mit unseren Liebesvorstellungen und damit zusammenhängenden Irrtümern konfrontiert.
Wir alle haben unsere Irrtümer oder auch Trugschlüsse über das was Liebe ist.
Es möchte Raum entstehen, um das Wahre und Wirkliche einzulassen, anstatt an nicht dienlichen Vorstellungen oder schmerzhaften Trugschlüssen festzuhalten.
Daher fühlen im Moment auch Einige eher das Bedürfnis nach Ruhe, Rückzug und Kontemplation - Klarheit möchte Einzug halten.
Viele haben etwas die Neigung selbst am Schmerzhaften oder nicht Zutreffenden festzuhalten, auch um irgendeine Form der vermeintlichen Sicherheit und Orientierung zu haben.
Es geht nicht darum dies zu verurteilen, sondern zu sehen wie wir wirklich sind – sowohl unsere Qualitäten, wie auch das was diesen im Wege steht.
Wir sind unterstützt unsere Wahrnehmung zu verfeinern und unsere Erkenntnisse zu vertiefen, auch um unser bewusstes Ja zu dem geben zu können, was wir als wahr und wirklich erkannt haben.
Dieses Ja beinhaltet gleichzeitig ein Loslassen, ein Hingeben dessen, was nicht im Einklang ist und das Willkommenheißen des Unbekannten.
Es geht dabei nicht darum unsere Irrtümer oder Trugschlüsse zu verurteilen, sondern sie zu erkennen, verstehen zu lernen und dadurch loszulassen.
Dafür bedarf es unserer Aufmerksamkeit für den Moment, für das was ist, um in wirklicher Berührung sein zu können.
Dieses in Berührung sein mit dem was ist, ist Grundvoraussetzung um zu lernen und Verstehen zu vertiefen.
Zu lernen bedeutet allen voran aufmerksam zu sein, hinzuhören, das Tatsächliche zu sehen, ohne das Wahrgenommene zu beurteilen und dadurch zu Einsicht und Verstehen zu gelangen, die von keinerlei Autorität abhängig ist.
Auf der Ebene des Wissens ist Lernen stets mit der Ansammlung von Informationen und Abspeicherung von Wissen verbunden, das der Geist im besten Fall sinngemäß zu verknüpfen weiß und auch immer wieder abrufen kann - zu dieser Art von Wissen kommen wir auch durch Erfahrung und Erinnerung.
Wissen ist unerlässlich, wenn wir jedoch glauben, dass die Ebene des abgespeicherten Wissens uns geistigem Verstehen und Einsicht nahe bringen kann, täuschen wir uns.
Wissen ist stets alt und damit nicht das geeignete Werkzeug um dem Lebendigen, Beweglichen und Dynamischen zu begegnen.
Es ist sicher nichts schlechtes daran, das Alphabet auswendig zu kennen, Lesen und Schreiben zu können, grundlegende mathematische oder physikalische Gesetze zu verstehen und grammatikalisches Wissen zu besitzen oder auch Wissen zu spezialisieren, um sich in dieser Welt zurechtzufinden.
Wissen ist wichtig und unerlässlich, doch ebenso stets abgespeichert und damit alt und daher nicht das geeignete Werkzeug für Einsicht und Verstehen.
Es ist das freie Gewahrsein das uns hilft, uns selbst in einem ganzheitlichen Sinn zu verstehen und dadurch den Dingen Ihren berechtigen Platz zuweist - auch dem Denken, dem Wissen und der Erfahrung.
Dieses freie Gewahrsein kann nur jeder für sich selbst entdecken, verfeinern und vertiefen.
Freies Gewahrsein kann mit Wissen, Denken und Erfahrung umgehen - Denken, Wissen und Erfahrung führen jedoch niemals zum freien Gewahrsein.
Wenn wir mit Vorgaben beginnen erzeugen wir stets eine Form der Autoriät und ein Erreichen wollen, was stets den Samen des Konflikts in sich trägt.
Eine Autorität ist in jeder Hinsicht sinnvoll, wenn wir uns ein neues Wissensgebiet erschließen oder eine Fähigkeit erlernen wollen und natürlich beinhaltet dies auch ein Errreichen, doch um uns selbst zu verstehen, bedarf es einen freien Geist, der gelernt hat wie man lernt und um das „nicht enden“ des Lernens weiß, das kein Erreichen in sich trägt.
Oftmals versuchen wir dem Leben zu begegnen, wie wir gelernt haben zu funktionieren und kondioniert wurden, das heißt, im eigentlichen Sinn begegnen wir dem Leben und unseren Beziehungen voreingenommen, mit allen möglichen Vorgaben in Form von Theorien und Schlussfolgerungen, anstatt mit dem Moment in Berührung zu sein.
Um in dieser Hinsicht wirklich frei sein zu können, bedarf es in manchen Fällen auch wirklicher Vergebung.
Wir alle wünschen uns Freude in unserem Leben und versuchen Leid zu vermeiden.
In esoterischen Kreisen geht es dabei sehr oft um die sogenannte „bedingungslose Liebe“.
Die Begrifflichkeit „bedingungslose Liebe“ impliziert jedoch bereits, dass es Liebe mit Bedingungen gibt, was in sich ein Paradoxon ist.
Das Konditionierte kann nicht wissen was Liebe ist, nur das das Herz weiß von dieser Wirklichkeit, doch bedarf es dazu ebenso eines Verstehen des Geistes, denn auch das Herz kann und ist von geistigen Verwirrungen mitbetroffen – alles besteht in gegenseitiger Wechselwirkung zueinander.
So wie das Herz den Geist heilen kann, so bedarf es auch eines Geistes der wachsam ist, um dem Herzen ein guter Wächter zu sein.
Die Vorstellung man könne Liebe willentlich erzeugen, entspringt einem Geist, der sich Liebe nutzbar machen will und für sich besitzen will, auch um irgendwie sicher zu sein.
Liebe gehört uns jedoch genausowenig wie uns irgendein Baum gehört.
Liebe gehört nur sich selbst, Liebe ist niemals hörig, gefügig oder gehorsam.
Liebe lässt sich ebensowenig einfangen wie der Duft einer Rose.
Sie bedarf Raum, Fürsorge und Achtsamkeit um erblühen zu können und dies liegt in unserer Verantwortung.
Liebe erblüht immer wieder neu und ist niemals etwas aus der Erinnerung geborenes.
Wenn wir Liebe als ein Gegenteil von etwas sehen, erzeugen wir ebenso unweigerlich einen Konflikt zwischen gut und böse, richtig und falsch und wo Konflikt ist, ist auch stets Verwirrung und Verunsicherung.
In Gegenteile zu denken ist Teil unserer Konditionierung, dadurch wird jedoch stets ein dualistischer Konflikt geschaffen, was die eigentliche Krankheit des Geistes ist.
Dies zu erkennen, ist der erste Schritt hin zu Klarheit.
Bevor der Geist nicht gelernt hat das Tatsächliche zu sehen und unsere Konditionierungen nicht verstehen lernt, kann auch kein Raum für Harmonie und Liebe sein.
Dies bedeutet nicht, dass da überhaupt keine Liebe wäre, jedoch dass in einigen unserer Zimmer noch Unordnung ist, oftmals in Form von Nicht-Verstehen, falschen Vorstellungen oder Trugschlüssen.
Es liegt an uns aufzuräumen, hinzuschauen und zu lernen und dadurch für Ordnung zu sorgen.
Mögen wir lernen, wie man lernt und unser Verstehen vertiefen.
Mögen wir frei werden, von dem was nicht länger dienlich ist, uns einengt oder zu schwer wiegt, so dass neuer Raum und Klarheit sein kann.
Es liegt an uns und an niemand anderem sonst - Liebe kennt keine Sicherheit, doch wo Liebe ist, ist auch sicher sein.

Ein gesegnete Zeit Euch Allen!

Thomas – Sai



(www.saira.at)



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© T. Saumweber
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