° Mediale Jahresvorausschau für 2017 °
(Thomas am 6.Januar 2017)

Gerne möchte ich mit Hilfe meiner geistigen Führung auf die besonderen Qualitäten und Herausforderungen von 2017 von einem Standpunkt der Energetik und Achtsamkeit aus eingehen.
Wir werden, wie in einigen Jahresbotschaften bereits berichtet, viele neue durchaus positive Impulse wahrnehmen können die uns in unserem wahren Sein stärken und stabilisieren möchten und dabei werden wir immer stärker in das Gewahrsein von „Alles ist Energie“ geführt und so sind auch wir durch und durch Energiewesen und je mehr wir es verstehen unsere Energie zu meistern und ein grundlegendes Verständnis von Energie entwickeln, desto leichter und spielerischer können wir die positiven Kräfte nutzen und umsetzen.
Diese Meisterung von Energie kann jedoch nur geschehen, wenn wir auch sehen wie wir in gewissen Bereichen unseren Lebens dazu neigen Energie zu verschwenden, sei es durch Grübeleien, durch innere Konflikte oder Widerstand gegen das was ist.
Geist lenkt Energie, doch ein Geist der in sich gespalten oder mit sich selbst in Konflikt ist, ist in seinem Wirkungsbereich eher eingeschränkt.
Dabei wird es auch nochmals um völlig grundlegende energetische Basisthemen gehen:
Wie begegnen wir Widerständen, was erzeugt Widerstand?
Was bedeutet es gelassen und entspannt zu sein?
Je klarer und eindeutiger wir mit den Monats und Tagesqualitäten über das Jahr hinweg in uns übereinstimmen, desto mehr erlauben wir dem Leben selbst uns auf unserem Weg zu führen, ohne dabei unsere Mitverantwortung die es stets braucht, abzugeben.
Es geht dabei um die Qualität des „Hand in Hand“ mit dem Leben zu gehen und dabei unsere Kooperation, Mit-Verantwortung und kreative Mit-Schöpferkraft noch klarer wahrzunehmen und zu verstehen.
Diese Qualität und Beziehung ist besonders schwierig mit Worten zu beschreiben, da dies letztendlich nur über ein bewusstes und gefühltes Wahrnehmen greifbar und erlebbar ist:
Am ehesten trifft es wohl „nicht eins und nicht zwei“ - das Leben, das Mysterium wird uns stets als das „Größere und Unermessliche“ erscheinen und doch sind wir ebenso ungetrennter Teil davon und stehen gleichsam in Beziehung damit, was jedoch nur jeder in sich auf seine Weise entdecken kann.
Diese Beziehung ist stets lebendig und möchte immer wieder neu entdeckt werden und dies wieder klarer zu sehen, bewusst wahrzunehmen, bewusst zu spüren, wird uns helfen unser Leben auf eine neue Ebene zu heben und dabei nicht Verantwortung an eine „höhere Macht“ abzugeben, sondern eben unsere Kooperation mit dem Leben selbst bewusst einzugehen.
Es geht dabei auch wieder darum zu lernen mit dem Leben zu tanzen und gewiss hat dabei jeder seinen eigenen Tanzstil.
Ein Gefühl für den eigenen Rhythmus, für die eigene Schwingung und Qualitäten zu entwickeln ist in diesem Jahr besonders leicht, wenn wir uns erlauben unsere Beziehung mit dem Leben selbst zu vertiefen.
Es ist ein Jahr, das uns in vielerlei Hinsicht zu einem erweiternden Verständnis von Energie, Schwingung, Frequenz und Energethik führen möchte.
Dies geht einher mit dem fühlenden Gewahrsein unserer Intuition, die durch einen wertfreien, beobachtenden, freien Geist viel direkt wahrnehmbar wird.
Zu Beginn des Jahres ergibt sich auch eine wunderbare Gelegenheit alte Muster, Strukturen und damit einhergehende Gewohnheiten leichter und spielerischer loszulassen als kaum zuvor, dies hat mit Impulsen aus neuen Räumen zu tun, die nun fühlbarer und greifbarer werden und es uns dadurch erleichtern weiterzugehen.
Dabei werden wir auch in eine feinere und klarere Unterscheidungskraft geführt, was wahrhaft positiv im Sinne von förderlich und unterstützend ist und wo sich noch negative Einflüsse verstecken, manches Mal im Kleide eines vermeintlich positiven Impuls.
Wir „müssen“ uns weiterhin erlauben Fehler zu machen und „unperfekt“ zu sein, was eben auch über ein klares Verständnis von Leben selbst einhergeht, zu erkennen, dass es ein Ankommen in diesem Sinne nicht gibt.
Perfekt bedeutet nichts anderes als vollendet oder abgeschlossen, doch das Leben ist eine Reise und ein fortschreitender Prozess, das keinen „Abschluss“ kennt.
Wir neigen aufgrund unserer Konditionierungen noch dazu, dass wir gerne eine Bewertung für uns hätten, ein Lob und Anerkennung für das was wir sind und doch entsteht eine wahres „Wertgefühl“ aus dem Erkennen der Kostbarkeit des Lebens selbst, von dem wir nicht getrennt sind.
Unsere Beziehung zum Leben selbst zu vertiefen geht einher mit der Qualität uns selbst nahe zu sein, was ebenso Ausdruck eines wahren Selbstwertgefühl ist, denn auch dadurch sind wir unseren wahren Bedürfnissen nahe und können klarer unterscheiden was wir brauchen.
Das Leben schenkt uns durch diese Nähe auch Gelegenheit klarer zu sehen in welchen Bereichen wir noch eine innere „Korrektur“ bedürfen, um wirklich im Ein-Klang mit uns zu sein, dabei kann es um übernommene, insbesondere auch spirituelle Ansichten und Konzepte gehen, die uns einst eine Form von Sicherheit schenkten oder auch um Aspekte wie wir uns nach außen hin zeigen und präsentieren, wo wir unbewusst versuchen Vorgaben gerecht zu werden.
Ohne Vorgaben zu leben und dadurch keine Autorität zu haben bedeutet nicht, dass wir uns nicht auch von anderen berühren, inspirieren oder an unsere Wahrheit erinnern lassen dürfen.
Wir alle tragen Liebe und Wahrheit in uns, wenn auch manches Mal etwas überdeckt, und sollten wir uns nicht von einem äußeren Schein, der Situation einer Person oder einer beruflichen Postion blenden lassen und so kann uns das Licht von anderen auch stets an das eigene Sein erinnern und auch helfen unsere Wahrnehmung zu erweitern oder auch andere Perspektiven einzunehmen.
Wir alle und jeder einzelne hat etwas wunderbares und unermesslich wertvolles zu geben und es gibt niemanden, von dem wir nicht lernen könnten.
Für sich da zu sein und auf die eigenen Bedürfnisse oder gegebenenfalls auch die eigenen Grenzen zu achten bedeutet nicht sich zu isolieren oder einzukapseln, sondern aufmerksam zu sein für das was ist und dadurch zu lernen, was auch die Aufmerksamkeit für andere mit einschließt.
Aufmerksamkeit hat kein Zentrum und damit keine Grenze.
Aufmerksamkeit erfordert keine Anstrengung und es ist diese „Nicht-Anstrengung“, die uns hilft den positiven Impulsen klarer zu folgen – Leben unterstützt Leben.
Und es sind diese unterstützenden Impulse die im Jahre 2017 viel klarer sichtbar und fühlbar werden und auch wenn es bei gewissen Ablösungsprozessen hier und da noch zu Widerständen in uns kommen kann, fühlen wir sehr viel klarer was wir wirklich brauchen, um uns selbst treu zu sein und unseren Weg zu gehen.
Widerstände erzeugen Reibung und basieren in den meisten Fällen auf inneren Konflikten mit dem was ist und dabei geht es weniger darum gewissen Thematiken mental zu relativieren um irgendwie im Frieden damit zu sein, sondern um das bewusste Wahrnehmen von Energie, Konflikt und Widerstand und dessen Resultate, ohne dies in richtig oder falsch zu bewerten, sondern durch das bewusste freie Beobachten das eigene Selbst-Verstehen zu erweitern, was bereits Ordnung bewirkt.
Es geht dabei auch darum hinter das Wort und jenseits der Beschreibung zu schauen, selbst hinter das Wort Widerstand und dabei zu sehen wie wir durch vorgefertigte Meinungen, Ansichten oder Schlussfolgerungen dazu neigen in denselben Mechanismen zu reagieren und je klarer wir dies sehen, desto freier werden wir für eine neue adäquatere Antwort dem Leben selbst zu begegnen.
Dem Widerstand mit Widerstand zu begegnen resultiert sehr oft auch aus einem „Ideal des widerstandslosen Daseins“, indem keinerlei Widerstände sein dürfen - auch diesbezüglich gibt es irrige Vorstellungen, da bereits Berührung eine Art von Reibung ist und ohne Berührung keine Beziehung.
Nur das eigene Verstehen kann uns helfen, Widerstand geht stets mit der Qualitäten des Festhaltens und gleichsam erreichen wollens einher.
Widerstände können jedoch eben auch da auftauchen wo unsere Schutzprogramme aktiviert werden und diese von vorneherein zu verurteilen oder als schlecht zu bewerten ist nur eine weitere Form der Selbstverleugnung und gerade deshalb bedarf es einer klaren Achtsamkeit uns selbst gegenüber, in der die Dinge genauso sein dürfen wie sie sind – erst dadurch, durch diese Unvoreingenommenheit können wir wahrlich über uns selbst lernen und unsere Anlagen verfeinern.
2017 macht es uns um einiges leichter diese versteckten Selbstverleugnungen, was stets mit Unterdrückung einhergeht zu sehen und innerlich zu korrigieren.
Je mehr wir uns bereit erklären von allem zu lernen, auch von unseren Widerstände, gar von unseren inneren Kämpfen und Konflikten, desto mehr offenbart sich darin eine ganz natürlich Intelligenz und kreative Schöpferkraft, die Teil des Lebens selbst ist und die ebenso Ordnung schafft und die wir nicht durch mentale Anstrengung zu initiieren brauchen.
Natürlich bedarf es in der „Realität des Alltags“ auch einer klaren Absicht, die jedoch nur da geschehen kann wo das Denken seinen angestammten Platz wieder einnimmt, ein Geist der verwirrt ist hat in den meisten Fällen keine oder nur sehr unklare Absichten.
Unsere innere Haltung, wie wir dabei unseren Themen begegnen ist dabei ein wichtiger Faktor und dabei geht es auch um innere Ruhe und Gelassenheit, jedoch gibt es auch diesbezüglich innere verzerrte Vorstellungen und Assoziationen.
Nur durch das wahre Verständnis von Energie, kann auch wahre Gelassenheit in der alles getan wird geschehen.
Sobald wir glauben zu wissen was Gelassenheit ist, wissen wir es nicht.
Gelassenheit geschieht immer wieder neu und geht auch mit der Bereitschaft einher mit dem Fluss zu sein.
Viele von uns verwechseln dabei Entspannung mit Kollaps und Anspannung mit Stress, jedoch ist Gelassenheit die Balance dazwischen.
Wörter machen es auch hier schwierig diesen Zustand näher zu bringen, der sowohl Form, als auch Formlosigkeit in sich trägt.
Je klarer wir uns bereit erklären wieder in eine unmittelbare Kommunikation mit dem Leben selbst zu treten und dabei Schüler und Lehrer zugleich zu sein, desto mehr offenbaren sich auch unsere natürlichen Zustände wieder – wir lernen dabei mit der Energie des Lebens zu tanzen.
Hierfür kann es sehr hilfreich sein, sich über die Energie und Frequenzebene mit Mutter Erde und Vater Sonne zu verbinden und dabei das fließende Chi bewusst wahrzunehmen und sich bewusst diesem Fluss hinzugeben, ohne dabei etwas bestimmtes zu wollen.
Dieses Zulassen führt uns gleichsam in wahre „Ge-lassen-heit und ebenso zurück in einen Zustand der unmittelbar ist.
Wir sind Teil eines Universums das lebendig und grundlegend energetischer Natur ist, die sich durch Interaktion und Beziehung offenbart.
Das freie Beobachten kann uns deshalb in ein vertieftes Verständnis unserer Beziehung zum Leben führen, was nur möglich ist wenn wir frei sind von vorgefertigten Annahmen, Meinungen oder Urteilen.
Beziehung zu verstehen und dadurch Ordnung und Klarheit bewirken, ist ein grundlegender wichtiger Faktor.
Wir werden 2017 dabei auch mit dem „fähig sein“ konfrontiert sein, sich fähig zu fühlen.
Doch wie kommt es zu diesem „fähig sein“ überhaupt?
Müssen wir dafür wissen was wir alles können und wo unsere Tatente sind,
was wiederum einem vorgefertigten Bild unserer Selbst entspricht oder geht es hierbei nicht auch um ein sich frei machen von vorgefertigten Selbstbildern und der Bereitschaft dem Leben gegenwärtig zu begegnen und sich dadurch selbst immer wieder neu kennenzulernen?
Es sind diese Feinheiten die darüber entscheiden ob wir original und ursprünglich sind oder eine Kopie die versucht sich anzupassen, was wiederum zu Konflikt führt.
Je klarer wir sehen, dass jegliche Art von Konflikt Energieverschwendung ist, desto achtsamer werden wir um unsere Energie klar, weise und zielgerichtet einsetzen zu können.
Dies zu sehen und zu erfahren wird in diesem Jahr um ein vielfaches leichter, gerade für diejenigen die aufrichtiges Interesse daran haben das zu leben was sie sind und sich dem wahren Leben anvertrauen.
Das wahrhaft Schöpferische basiert dabei stets auf dem Neuen und gründet sich nicht auf alten Konstrukten oder Strukturen.
Jedoch ist es auch hier ein klares Unterscheidungsvermögen gefragt, denn ohne Struktur wird es uns sehr schwer fallen unseren Alltag zu meistern, ohne Struktur keinen Fokus und dafür bedarf es auch einer inneren Struktur die jedoch wenn aus der inneren Intelligenz geboren, in sich lebendig und stimmig ist und nicht auf übernommenen Vorgaben oder Anpassungen und dadurch auf sich widerstreitenden Faktoren basiert.
Dies ist jedoch nur möglich wie bereits darauf hingewiesen, wenn das Denken seinen angestammten Platz einnimmt und sich nicht in Bereich einmischt, die sich seinem Wirkungs- und Einflussbereich entziehen.
Worauf das Denken keinen Einfluss hat fürchtet es und versucht diesem Gefühl der Ohnmacht zu entfliehen, doch nur wahres Verstehen kann diesen Konflikt lösen und niemals Flucht.
Das Neue ist unbekannt und doch kann und möchte genau dieses Unbekannte der befruchtende Faktor für unsere Visionen sein und dabei muss das Denken nicht aufgegeben werden.
Es ist das Frische und Lebendige das uns erneuert, uns belebt und uns hilft zu erblühen.
Müssen wir uns darum kümmern zu wachsen, uns zu entwickeln und bewusst schöpferisch zu sein oder bedarf es hierfür nicht vielmehr eines sensitiven, resonanzfähigen, gegenwärtigen Geistes der mit dem Fluss des Lebens ist und um seine innere Schönheit weiß und so ganz natürlich erblüht?
Braucht es ein Wissen darüber wer wir sind oder vielmehr die Bereitschaft diesem Sein einen Raum zu schaffen, indem es natürlich erblühen kann und an dessen Duft wir uns erfreuen dürfen?
2017 ist ein Jahr indem uns das Leben auf vielen Ebenen dem Ursprünglichen wieder nahe bringen möchte und kann uns gleichsam die Gelegenheit bieten das Festhalten bewusst loszulassen, indem es uns hilft das Wesen von Energie, Interaktion und dessen Resultate klarer zu sehen und dafür bedarf es keinerlei Dogmen.
Haben wir wieder Vertrauen darin, dass das Leben es gut mit uns meint, Vertrauen in die natürlichen Impulse unseres Seins die uns hin zu mehr Frieden, Harmonie und Klarheit führen möchten, jeden dabei in seiner wunderbaren einzigartigen Art und Weise, doch stets in Einigkeit mit dem Leben selbst das uns alles verbindet.
Wir sind aufgerufen unsere Flügel zu entfalten und den Sprung in das lebendige Ungewisse zu wagen, das Fliegen lernt man durch das Fliegen und das Gelernte wird in der meditativen Innenschau integriert.
In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen guten Flug, möge der Wind des Lebens Euch zu neuen Ufern führen und Euch in jeder Hinsicht reich beschenken.

In Liebe,

Thomas

 

 

© T. Saumweber
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