° Energiequalität für den Dezember 2017 °
(Thomas am 28.11.2017)

Rückbesinnung auf das Wesentliche und Lebendige in uns

Der Dezember kündigt sich bereits an und damit eine Zeit und Energiequalität der inneren Einkehr, der Besinnlichkeit und der Kontemplation.
Natürlich werden wir dabei von den Medien und dem Konsumgedanken weiterhin mit Informationen bombardiert, doch es liegt an uns wieviel Aufmerksamkeit und Energie wir diesen Ablenkungen schenken.
Seit dem 23.11. befinden wir uns zudem im Tierkreizeichen des Schützen mit seinem Herrscherplanet Jupiter, was stets auch die Qualität der Ausdehnung unterstützt und uns somit leichter über selbstbegrenzende Aspekte hinausschauen lässt.
Jupiter befindet sich zudem seit dem 10.Oktober im Skorpion, was eine tiefe Innenschau fördert und uns somit mit tiefen Urqualitäten unseres Seins wiederverbinden kann.
Jupiter wird im Skorpion bis zum 8.November 2018 verweilen, was auch gleichsam auf grundlegende Themen 2018 hinweist.
Dabei geht es um eine Art alchimistischen, destillierenden Prozess wenn das Feuer des Jupiter mit der Magie und des Wassers des Skorpion zusammentrifft, dabei Bestehendes prüft, Harmonisches vereint und Neues hervorbringt, um uns letztendlich unserer wahren Essenz näher zu bringen und wahrhaft wesentlich zu sein.
Krisen möchten als Gelegenheit und Chance gesehen werden, unserem wahren Sein nahe zu kommen, neue Kraft zu schöpfen, Potentiale zu entdecken und uns dem Wandel hinzugeben, der uns aus den Tiefen unseres Seins zu erneuern weiß.
Die Wirkung von Jupiter im Skorpion hängt jedoch auch von der eigenen Konstellation ab und wirkt sich dementsprechend auch individuell anders aus.
Ob wir nun beispielsweise Aszendent Skorpion sind oder sich Jupiter im ersten Haus befindet, macht bereits einen Unterschied in der Auswirkung.

Der Vollmond am 3.Dezember in den Zwillingen in Quadrat zu Neptun, beleuchtet unsere „spirituelle Verbindung und Beziehung“.
Merkur, der Herrscherplanet der Zwillinge, steht in Konjuktion zu Saturn was uns unserem „wahren Wissen“ näher bringen kann, für das wir auch Verantwortung zu tragen haben.
„Schuster bleib bei Deinen Leisten“ verfeinere Deine Fähigkeiten und trage Verantwortung dafür“.
Da Merkur genau ab dem 3.12. bis 24.12. rückläufig wird, ist das genau die Phase in der es um das Aufdecken dessen geht, was bisher weniger beachtet wurde, daher auch der prüfende Aspekt.
Wir sind im Dezember dazu aufgerufen uns Zeit zu nehmen um nach Innen zu hören, wahrzunehmen was ist und dadurch zu erkennen, wo wir bereits im Einklang mit uns sind, jedoch auch zu sehen wo es noch Unaufgeräumtes oder Disharmonien in uns gibt.
Konflikte sind nichts schlechtes per se, sondern machen uns auch in vielerlei Hinsicht auch auf sehr wesentliche und essentielle Themen in uns aufmerksam, es ist nur wichtig, dass wir lernen wie wir damit umgehen und uns gegebenenfalls auch helfen lassen Tieferliegendes zu erkennen.
Leben ist in Beziehung sein und nur wo Harmonie und Ordnung in unseren Beziehungen sind, kann auch wahrer Frieden sein.
Dies beginnt in erster Linie in uns.
Wir können dabei immer weniger „selbst-gerecht“ sein, da wir immer mehr klarer den Unterschied zwischen wahrer Harmonie und „aufgesetztem Frieden“ spüren und dazu gehört es manches Mal auch sich klar abgrenzen zu können.
Solange wir uns selbst gegenüber untreu sind oder Anteile von uns selbst verbannen, um akzeptiert und angenommen zu sein, halten wir innere Konflikt aufrecht.
Dies zu sehen und den Vorgang zu verstehen, ist bereits der erste Schritt hin zu Heilung und innerer Ganzheit.
Diese kommenden Wochen reichen uns sprichwörtlich die Hand, um wahren Frieden zu schaffen.
Es ist eine Zeit in der sich die Wirklichkeit des „heiligen Geistes“ stärker bemerkbar macht und dadurch auch tiefe Wiedererinnerungen an diese heilige und unermessliche Wirklichkeit, unser wahres Sein und unsere wahre Verbundenheit darin stattfinden kann.
Die Natur kleidet sich dabei in das wunderschöne Gewand der Stille, der Kontemplation und inneren Einkehr.
Es wäre wichtig diese Entschleunigung und damit einhergehende Feinjustierung bewusst anzunehmen und uns dadurch dem natürlichen Rhythmus anzugleichen, was uns ebenso zu einer tieferen Verwurzelung hilft und unseren ureigenen Rhythmus justiert.
Jeder ist dabei auf seine eigene Art verwurzelt, genauso wie es im Pflanzenreich unendlich viele Arten von Wurzeln und Verwurzelung gibt.
Die Nachwehen des vergangenen, durchaus rasanten und turbulenten Jahres möchten sich in der Kontemplation und innerer Einkehr abmildern und schließlich erlösen, so dass eine neue Geburt, Verjüngung und Regeneration stattfinden kann, die sich durchaus sehr lebendig anfühlen kann.
Wer sich in dieser Zeit mit vielen Terminen, Plänen oder anderen Verpflichtungen gegenüber sieht, ist dazu aufgerufen wirklich bei dem zu sein was sie/er tut und sich dabei auch hier auf Wesentliches zu besinnen, indem auch bewusst die Körperwahrnehmung, Atmung und natürliche Empfindungen wahrgenommen werden.
Nur im Einklang mit unserem inneren Rhythmus, spüren wir auch unsere Verbindung und Verbundenheit zu Allem-Was-Ist.
Unser Rhythmus ist nicht als etwas Statisches, Festgelegtes zu verstehen, sondern eher wie eine lebendige Energiesignatur mit Wiedererkennungswert.
Wir sind Teil des großen Netzes, dies jedoch bewusst wahrzunehmen, hilft uns auch unsere Funktion darin klarer wahrzunehmen und verstehen zu lernen.
Unter einer Funktion versteht man im mathematischen Sinn eine Art spezieller Taschenrechner, bei dem man etwas eingibt und der entsprechend seiner Funktion ein Ergebnis auf der anderen Seite anzeigt.
Eine Funktion hat damit stets auch eine Art Mittler-Qualität zwischen den Dimensionen.
Es findet eine Art Neutstrukturierung und Neuvernetzung statt, das heißt nicht, dass wir zu gänzlich anderen Wesen werden, sondern dass sich der Ausdruck unserer Qualitäten neu vernetzt und wir auch mehr und mehr das Wesentliche unseres Seins und Wirkens nach Außen tragen und scheinbar lange miteinander in Widerstreit bestehende Aspekte in und aus dieser Wesentlichkeit heraus verschmelzen können.
Je mehr wir lernen unvoreingenommen auf das zu schauen was ist, auf uns zu schauen, Prozesse wertfrei zu beobachten, desto klarer wird der Blick auf unser wahres Sein und das damit einhergehende Verstehen, das dabei immer wieder neu und frisch zu erblühen weiß.
Umso stiller wir innerlich werden, desto klarer wird der Blick auf das Wesenliche dahinter.
Wahre Stille ist jedoch nicht unterdrückter Lärm, sondern stellt sich durch den achtsamen, frei wahrnehmenden Geist ein, der weder ablehnt, noch glorifiziert.
In Stille kann ebenso lebendige Ektase sein.
Der Dezember schenkt uns die Gelegenheit diese Wirklichkeit bewusster wahrzunehmen und dadurch Erweiterung zu erfahren.
Ob wir diese Wirklichkeit als Gott, Göttin, heiliger Geist, höheres Selbst, Spirit, Dao oder Liebe benennen, bleibt ganz unserem Zugang und unserem Empfinden überlassen.
Solange wir daraus keine absolute und gleichmachende Wahrheit kreieren, sondern auch dies als unseren subjektiven, berechtigten Zugang verstehen, verstricken wir uns auch nicht in Begrifflichkeiten.
Rückbesinnung auf das Wesenliche ist die Qualität um die es dabei letztendlich geht, das heißt nicht scheinbar „Unwichtiges“zu verleugnen, sondern aus der Wesentlichkeit heraus den Dingen Ihren angestammten Platz zuweisen zu können.
Es ist das Wesentliche das uns verbindet, nicht spezialisierte oder absolutierende Wahrheiten darüber.
Spezialisierung findet durch Verfeinerung unserer Wahrnehmung und damit verbundener Qualitäten und Fähigkeiten statt und hat natürlich ebenso Ihren Platz im Großen Ganzen, ganz genauso wie es auch in der Natur letztendlich nur Spezialisten gibt, die miteinander in gegenseitiger Wechselwirkung zueinander bestehen.
Jeder mag dabei seinen Zugang, seine einzigartigen inneren Bilder und Brücken haben und diese sind auch wunderbare Werkzeuge, die nicht für ein spirituelles Ideal abgelegt oder verleugnet werden sollten.
Phantasie ist der Schlüssel zu unserem Unterbewusstsein.
Aus dem Urgrund heraus ist es uns möglich angemessen damit umzugehen und nicht andersherum.
Der Dezember möchte uns helfen, uns unserer wahren Verbindung gewahr zu werden, aus der heraus die Kunst möglich ist den Dingen Ihren angestammen Platz zuzuweisen.
Dafür bedarf ebenso wirklichen Raum, für den auch eine gewisse Geisteshygiene unerlässlich ist.
Dabei kommen wir auch in Berührung mit dem Thema der Vergebung.
Da wo noch Gefühle von Groll, Vergeltung oder Unmut über Vergangenes in uns vorherrschen, ist kein Raum für das dahinter.
Wir können uns nicht zu Vergebung zwingen, doch wirklich ehrlich und integer uns selbst gegenüber sein, einen Schritt nach dem anderen gehen und auch unsere Geisgtige Fühurng um Unterstützung bitten, was es braucht um wahrhaftig vergeben zu können.
Es ist wichtig, dass wir dabei nichts verurteilen, es bringt nichts gewissen Groll und Ähnliches zu verleugnen oder zu unterdrücken, sondern hinzuschauen und wenn nötig auch das Gespräch zu suchen, sofern wir keinen anderen Weg sehen.
Wenn sich Vieles in uns angesammelt hat, so ist auch das Schreiben eines Tagebuchs oder auch Traumtagebuches stets eine wunderbare Hilfe, um unser inneres Haus in Ordnung zu bringen, unseren inneren Garten zu pflegen und Selbst-Verstehen zu fördern.
Wir sind es uns selbst „schuldig“ gut auf uns zu achten und dies beginnt bereits mit einer Form von Gedanken und Geisteshygiene.
Eine Art natürliche „selbstregulierende Geisteshygiene“ findet auch stets da statt, wo sich der Geist etwas mit voller Aufmerksamkeit widmet und somit seiner inhärenten Leidenschaft folgt.
Darüber hinaus hilft uns dieses „innere Platz schaffen“ auch unsere eigenen „Energietools“ und das was für uns wirkt und funktioniert, wieder klarer wahrzunehmen.
Wir allen haben Zugang zu den Ebenen der Symbole, die auch unserem Sein entsprechend eingesetzt werden können.
Was uns Kraft schenkt, stärkt uns.
Solange innerer Aufruhr, Unaufgeräumtes und Nicht-Vergebung in uns sind, können wir nicht klar sehen und trennen uns selbst von den inneren Kraftquellen und Potentialen ab.
Einjeder und alles hat seinen ureigenen, spezifischen Klang und Energiesignatur die wiederum mit unseren natürlichen Verbündeten in Resonanz stehen.
Missklänge verzerren auch unsere Wahrnehmung - wahre Stille, nicht unterdrückter Lärm ist dabei so etwas wie unser inneres Stimmgerät.
Wo wir Platz und Raum schaffen, kann diese Stille Einzug halten.
Mögen wir in Frieden das gehen lassen, was nicht länger zu uns gehört und es uns selbst wert sein, das anzunehmen was wahre Freude, Weite und Frieden in uns erblühen lässt.
Einen schönen Dezember Euch allen.

Herzliche Grüße,

Thomas

 

 

 

 

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© T. Saumweber
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