° 4. Das Prinzip der Polarität °

(Shari im Mais 2017)

 

 

Gruppentermine für die Ferninitiation sind:
21.05. und 25.05 von 19Uhr-20Uhr (danach auch einzeln nachholbar)

 

 

„Alles ist zwiefach, alles hat zwei Pole, alles hat sein Paar von Gegensätzlichkeiten; gleich und ungleich ist dasselbe; Gegensätze sind identisch in der Natur, nur verschieden im Grad; Extreme berühren sich; alle Wahrheiten sind nur halbe Wahrheiten; alle Widersprüche können miteinander in Einklang gebracht werden.“

 

Als Mensch erfahren wir die Polarität unmittelbar und direkt. Oben und Unten, Tag und Nacht, Alt und Jung, Gut und Schlecht, Warm und Kalt und so weiter und sofort…

Dennoch besagt das 4. Hermetisches Prinzip, dass all dieses Gegensätze und scheinbaren Widersprüche in ihrer Natur dasselbe sind:

Sie unterscheiden sich einzig und allein in ihrem Grad der Schwingung!

So ist die Antithese stets in der These enthalten und umgekehrt und die Vereinigung beider Extreme als Paradox versetzt den Geist des Menschen oftmals in Verwirrung.

Doch bei näherem Betrachten können wir sehr wohl erkennen, dass eine genaue Grenze zwischen den jeweiligen Polen in Wahrheit garnicht existiert. Die scheinbar unvereinbaren Gegensätze befinden sich vielmehr bloß am anderen Ende (sofern man von so etwas wie einem Anfang und eine Ende überhaupt sprechen kann) der jeweiligen Skala und können sich abhängig von unserer Position innerhalb der Skala sogar umkehren.

Als einfaches Beispiel können wir die Himmelsrichtungen betrachten:

Befinden wir uns in Hamburg, so liegt Wien im Süden, befinden wir uns in Rom befindet sich Wien im Norden.

Wo beginnt also der Süden, wo der Norden, wo der Osten und wo der Westen?

Ein anderes Beispiel:

Stehen wir am Fuße eines Berges, so befindet sich der Berggipfel ob, sitzen wir allerdings in einem Flugzeug, so befindet er sich unten.

Wir machen die Dinge also von dem Punkt der Skala abhängig, an dem wir uns jeweils befinden.

 

Physisch lässt sich dies sehr einfach nachvollziehen und schnell erscheint es äußerst logisch, dass es die Polaritäten von Unten und Oben, von Süden und Norden usw. eigentlich garnicht gibt, doch wie ist es mit all den anderen Bereichen, mit jenen, die wir nicht so einfach nachvollziehen können.

Denken wir nun an das 2. Hermetische Prinzip, das Prinzip der Entsprechung, dann können wir daraus schließen, dass es sich auf allen Ebenen der Schöpfung genauso verhalten muss, denn wie Oben so Unten, wie im Materiellen so im Geistigen.

Endliche Zeit (lineare Zeit) wird zur unendlichen Zeit (Gleichzeitigkeit), Materie zu Geist und dies innerhalb einer Skala, die sich abhängig vom Grad der Schwingung scheinbar gegensätzlich ausdrückt. 

Daraus erschließt sich ebenso, dass Geist und Materie dasselbe sind, nicht voneinander trennbar und je nach dem Grad unserer Schwingung erfahren wir uns als geistig oder als materiell und doch ist das eine stets im anderen enthalten.

So können wir, als Mensch inkarniert, unsere innere geistige Welt jederzeit durch unsere Gedanken erfahren und durch Erhöhung unserer Schwingung (zum Beispiel durch Mediation) noch tiefer in unser geistiges Sein vordringen.

Doch auch Menschen die Nahtodeserfahrung hatten berichten von einer geistigen Welt, welche der materiellen Welt ähnelt und die sich mitunter ebenso materiell anfühlen kann, wie die physische Erde.

Demnach gibt es auch keine genaue Grenze zwischen Geist und Materie. Sie sind lediglich Pole ein und derselben Sache und dazwischen liegen unzählige Ebenen und Welten jeglicher Schwingungsgrade.

Genauso verhält es sich mit dem All und der Einheit, denn das Nichts ist ebenso in allem enthalten, wie alles im Nichts enthalten ist.

Beispiele für das Prinzip der Polarität kann man, sobald man die wahre Natur hinter den Dingen prüft, einfach in allem finden!

 

Der Hermetiker lehrt, dass durch die Erkenntnis des Prinzips der Polarität die Aussöhnung der Gegensätze im Universum bewirkt wird.

Er nutzt die Kunst der Polarisation durch ein Entlanggleiten der Skala um schließlich den einen Pol in den anderen zu verwandeln.

Dies ist was zum Beispiel ein Geistheiler macht, wenn er Angst in Mut, Traurigkeit in Fröhlichkeit oder Krankheit in Gesundheit umwandelt.

In der heutigen Zeit sprechen wir eher von einem Anheben der Schwingung als von der Kunst der Polarisation.

Dass dies möglich ist, lässt sich anhand der physikalischen Ebene wieder sehr leicht aufzeigen:

Kaltes Wasser wird durch ein Anheben des Grades/der Schwingung zu heißem Wasser und frei nach dem Prinzip der Entsprechung, ist dies ebenso auf geistiger Ebene möglich, so dass wir zum Beispiel Hass in Liebe umwandeln können.

Denn auch Liebe und Hass sind nur zwei Pole ein- und derselben Skala. Fast jeder von uns kennt mindestens ein Beispiel, entweder im Bekanntenkreis oder bei sich selbst wo eine auf Liebe basierende Partnerschaft sich in einen hasserfüllten Rosenkrieg verwandelt hat.

Ebenso kann sich eine anfängliche Antipathie ohne weiteres in große Liebe umwandeln.

Und dann gibt es auch Grade von Liebe und Hass die sich sozusagen soweit mittig befinden, dass wir nicht einmal genau definieren können ob wir für etwas nun Zu-neigung oder Ab-neigung empfinden.

 

Das Erkennen des Prinzips der Polarität durch bewusstes Beobachten der Natur aller Dinge kann uns die Kunst der Polarisation näher bringen, wobei es allerdings nur möglich ist diese innerhalb einer Skala anzuwenden.

So kann zwar Hass in Liebe verwandelt werden, allerdings nicht in Mut. Um Mut zu bewirken, muss die Skala angehoben werden, an deren anderem Ende sich die Feigheit befindet.

Doch kann die Kunst der Polarisation sowohl bei uns selbst, als auch bei anderen angewandt werden.

Im Fall von großen Gruppen geschieht dies zumeist scheinbar ganz von selbst. So kann man ohne weiteres ein Herabsinken der Schwingung wahrnehmen, wenn man zum Beispiel einen Raum betritt, in welchem sich eine Gruppe von Personen befindet, die gerade schlecht gelaunt ist. Sofort sinkt auch unsere Stimmung und passt sich der stärker vorhandenen Qualität an.

Dies funktioniert selbstverständlich auch umgekehrt.

 

Der Heiler, der dieses Prinzip versteht, verwandelt zum Beispiel Depression in Lebensfreude, indem er die Lebensfreude in sich derart stark schwingen lässt, so dass diese sich auf sein Gegenüber überträgt.

Oder er begibt sich bewusst in einen Zustand der Gesundheit um Krankheit umzuwandeln bzw. zu transformieren, wie wir das heute sagen würden.

Die Konzentration auf oder Bewusstheit über die eigene Gesundheit bewirkt, dass diese Schwingung so klar und deutlich zum Vorschein kommt, dass sie die Schwingung der Krankheit seines Klienten regelrecht verdrängt.

Um hier zu dem Gleichnis mit dem Wasser zurück zukommen:

Wenn wir 10 Liter heißes Wasser mit 100ml kalten Wasser vermischen, dann wird das kalte Wasser von dem heißen Wasser augenblicklich erwärmt. Umgekehrt würde das kalte Wasser als Sieger hervorgehen.

Auf geistiger Ebene ist es unser Fokus, welcher bestimmt ob wir mehr (Bewusstsein für) Gesundheit oder (Bewusstsein für) Krankheit haben.

Umso stärker der Geist trainiert wurde, zum Beispiel durch Meditation, umso stärker können wir mit unserem Fokus sowohl bei uns selbst, als auch bei unseren Mitmenschen eine Veränderung der Skala (im besten Fall durch Anhebung der Schwingung = weiße Magie) bewirken.

Achtsamkeit hilft uns zu einer positiven Ausrichtung und eine hoch potenzierte positive Ausrichtung ist demnach das Werkzeug der Polarisation Richtung Heilung/Schwingungsanhebung.

 

In der heutigen Zeit benutzen wir vermehrt Techniken wie Quantenheilung.

Auch diese Methode ist bei genauerer Betrachtung nichts anderes als die alte hermetische Kunst der Polarisation.

Bei der Quantenheilung gehen wir zuerst in einen Zustand des reinen Bewusstseins oder des reinen Geistes. Dies ist ein Zustand jenseits aller Ablenkungen in dem wir Gefühle wie Frieden und Liebe empfinden.

Von dort heraus folgt schließlich die Anordnung, was erzeugt/geheilt werden will, zum Beispiel:

„Gesundheit“ oder „Gelassenheit“.

Indem wir vorab alles hinter uns lassen, was uns gerade beschäftigt oder ablenken können, schaffen wir Kraft um dem erwünschten Zustand so viel Energie zu geben, dass er den Gegenpol anheben kann.

Würden wir dies aus dem Alltagsbewusstsein heraus versuchen, dann würden wir das erwünschte Ergebnis womöglich nicht erreichen, da die Energie der Krankheit stärker ist.

Wenn der Mensch krank ist neigt er in der Regel dazu, sich sehr stark mit seiner Krankheit zu beschäftigen und nährt sie dadurch ständig mit Energie.

Der Heiler, der im Hinterkopf noch alltägliche Angelegenheiten hat, wird somit nicht die benötigte Energie auf den Gegenpol Gesundheit lenken können um eine Auflösung der bereits angesammelten Kraft im Pol Krankheit zu bewirken.

Wenn es ihm allerdings gelingt im rein geistigen Zustand jenseits aller Ablenkungen den Pol Gesundheit zum klingen zu bringen, so wird dieser mit einer Kraft in Bewegung gesetzt, die obwohl sie nur für einen kurzen Zeitraum zum schwingen gebracht wird, um ein vielfaches stärker ist, als der möglicherweise über Monate hinweg genährten Pol der Krankheit.

Viele die mit Quantenheilung oder ähnlichen Methoden arbeiten bezeichnen diese plötzliche Umkehrung des Pols auch als „Welle“, da hier aufgrund der kurzen Zeitdauer, das plötzliche Anheben der Energie deutlich wahrnehmbar wird.

 

Die Erkenntnis des Prinzips der Polarität und die darauf aufbauende Kunst der Polarisation, befreien uns somit aus dem Gefängnis eines vermeintlichen Schicksals und lassen uns zu den Schöpfern unserer Erfahrungsrealität werden.

 

In Teil 3 unseres Fernkurses ging es um das Erspüren verschiedener Geistes- und Gemütszustände. In Teil 4 geht es nun um das bewusste Anheben unerwünschter Zustände in uns, indem wir zuerst den Geist leeren und daraufhin die Skala hinauf wandern.

Dieses Prinzip funktioniert, wie bereits gesagt, bei uns selbst genauso gut wie bei anderen. Darum werden wir auch die Gruppenenergie nutzen und in dieser Initiation nicht nur für uns selbst, sondern für die ganze Gruppe arbeiten.

 

 

Thomas und ich freuen uns auf diese ganz besondere Zusammenarbeit!

 

 

In Liebe

Eure Shari

 

 

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© Shari D. Kovacs
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