° Fallbeispiel Spirituelle Rückführung Nr. 2 °

   

Die Klientin (K) ist gerade in ihrem vergangenen Leben in Europa als Mary gestorben, welches sie großteils  als Ehefrau und Mutter verbracht hat.  Es war keine einfache Ehe und auch kein einfaches Leben, in dem sie sehr wenig Zeit für sich selbst und ihre Bedürfnisse hatte.

Kurz  nach ihrem Tod sieht sie nun eine Lichtgestalt, die sie abholen kommt:

 

K: Er ist auf einmal da – Er ist mir sehr vertraut.

T: Was sagt er denn zu Dir?

K: Schön, dass Du da bist Liebes

T: Was sagst Du zu ihm?

K: Ich bin froh dich zu sehen

T:  Was passiert weiter?

K: Wir gehen in einen Garten. Es ist ein asiatischer Garten mit Bänken, mit so Steinbänken und Brücken… Eher so eine klösterliche Umgebung…

T: Hast du einen besonderen Bezug zur asiatischen Kultur?

K(beginnt zu weinen): … Ich habe lange dort gelebt…  Das Leben war so voller Tiefe und Weisheit. Er war mein Meister dort und ich war sein Schüler.

T: Ist er denn in der Geistigen Welt auch so was wie ein Lehrer für Dich?

K: Ja

T: Wie nennst Du ihn denn?

K:  Chen

T: War das ein besonders wichtiges Leben für Dich?

K: Ja. Es war sehr Welt abgeschieden. Dieses Mal wollte ich aber mal ein weltlicheres Leben führen mit Familie und Kindern.

T: Hast Du Dich nach einem abgeschiedenen Leben gesehnt?

K: Ja es war so einfach, so ohne Streit und ohne Probleme.

T: Und warum wolltest Du nicht wieder so ein Leben führen, sondern hattest Dich dieses Mal für eines mit Familie und Kindern entschieden?

K: Weil ich andere Erfahrungen machen wollte. Ich sollte nicht immer im Kloster sein, sondern auch mal was anderes sehen.

T: Warst Du denn schon oft im Kloster?

K: Ja

T: Was wolltest du denn innerhalb einer Familie lernen?

K: Für Andere zu sorgen.

T: Ist Dir das in Deinem letzten Leben als Mary denn gelungen?

K:  Ja schon, aber es war auch sehr anstrengend und ich hatte so wenig Zeit für mich selbst. Ich musste mich immer um Andere kümmern und hab daher für mich selber nie Zeit gehabt. Das hat mir gefehlt.

T: Was sagt denn Chen zu Deinem Leben als Mary?

K:  Er ist der Meinung ich hab´s ganz gut gemacht. Für den Anfang halt.

T: War es denn das erste Leben in dieser Richtung?

K: Nein nicht das erste – aber eines der ersten.

T: Was hast Du denn weniger gut gemacht?

K: Ich hab mich nicht so auf meine Gefühle eingelassen. Hab mich nicht so geöffnet meinem Mann gegenüber. Ich war vielleicht doch noch ein bisschen zu egoistisch und die Tiefe hat gefehlt. Ich hab mich gefühlsmäßig nicht so fallen gelassen.  

T: War Dir das zu Lebzeiten bewusst?

K: Ja schon, aber an meinem Mann hat es auch gelegen. An uns beiden…

T: Dein Mann ist ja schon vor Dir gestorben. Willst Du ihn jetzt wieder sehen?

K: Ja, bald.

T: Was machst du denn noch weiter hier mit Chen?

K: Wir sitzen beieinander und er hält meine Hand. Er ist sehr gütig und geduldig und er ist so weise (weint wieder).

T: War er auch in Deinem Leben als Mary inkarniert?

K: Nein, da war er nicht da.

T: Inkarniert er oft?

K: Nein

T: Wie lange bleibst Du dort in diesem Garten?

K: Ein bisschen noch, dann sagt er es ist Zeit die Anderen wieder zu sehen.

T: Gut, dann geh jetzt weiter dorthin…

Wie gelangt ihr dort hin?

K: Wir schweben irgendwie so…

T: Und wie sieht es dort aus, wo Du die Anderen wieder triffst?

K: Eigentlich keine besondere Umgebung. Eher so nebulös.

T: Wie viele seid ihr denn?

K: Zuerst sehe ich nur meinen Mann. Ich freu mich. Hm er sieht wie am Anfang aus, wo wir uns kennen gelernt haben. Wir sind hier aber eher so kumpelhaft zueinander. Wir lachen und umarmen uns und sagen uns dass es schön ist uns wieder zu sehen.

T: Wie siehst du aus zu diesem Zeitpunkt?

K: So wie ich als junges Mädchen ausgesehen habe.

T: Wer begrüßt Dich als nächstes?

K: Meine Mutter – Sie zeigt sich älter, damit ich sie wieder erkenne.

T: Wie viele sind denn noch da?

K: 7 insgesamt

T: Wer von ihnen war noch in Deinem Leben als Mary inkarniert?

K: Mein Vater ist da. Meine Tochter. Die anderen drei nicht.

T: Schau Dir diese anderen drei mal an.

K: (weint wieder) Ich kann mich gerade nur auf meine Tochter konzentrieren…

T: Dann bleib bei ihr. Was ist denn mit Deiner Tochter?

K: Ich hab sie so lieb. Wir umarmen uns.

T: Ist sie Dir denn besonders wichtig? Inkarniert ihr oft gemeinsam?

K: Ja

T: Als Mutter und Tochter oder auch in anderen Konstellationen?

K: Schon anders auch. Meistens bin ich der Mann und sie meine Frau oder auch mal als Kameraden. Wie ich damals im Kloster war durfte ich ja keine Frau haben. Aber sie (Anm.: Ich nenne sie im Verlauf des Textes To) war immer an meiner Seite.

T: Inkarnierst Du denn lieber als Mann oder als Frau?

K: Eher als Mann.

T: Und wie zeigst Du Dich in der Geistigen Welt. Männlich oder weiblich?

K: Normalerweise männlich. Groß und Stark.

T: Schau jetzt mal zu den Anderen. Wer steht Dir denn am nächsten?

K: To

T: Wieso hast Du Dich in Deinem Leben als Mary dazu entschieden, dass To Deine Tochter und nicht Dein Ehemann wird?

K: Weil ich für meine Tochter mehr tun konnte. Ich konnte so irgendwie selbstloser sein. Von meinem Mann hätte ich immer mehr erwartet, als von meiner Tochter.

T: Verstehe – Was machst Du als nächstes nach der Begrüßung…?

K: Ich will noch bei meinen Freunden bleiben. Wir reden darüber wie es uns in der letzten Zeit gegangen ist.

T: Auf der Erde?

K: Ja. Da kommt ein Freund, der auch asiatisch aussieht – Mit ihm möchte ich mich jetzt näher unterhalten. Er hat auch eine besondere Bedeutung für mich. Es ist ein sehr guter Freund von mir. (Anm. : Ich nenne ihn im Laufe des Textes As)

T: Kanntest du ihn als Mary auch?

K: Ja, er war da mein Bruder. Und in dem Kloster war er auch dabei.  (lacht) Und ich kenne ihn auch in meinem jetzigen Leben. Es ist ein Freund, den ich wieder aus den Augen verloren habe.

T: Hat er Dir viel bedeutet?

K: In der kurzen Zeit schon, ja.

T: Er zeigt sich also jetzt wieder in seiner asiatische Gestalt. Du auch?

K: Wenn ich mit ihm zusammen bin schon.

T: Also Du veränderst Dein Aussehen?

K: Ja

T: Inkarniert Ihr oft miteinander?

K: Früher ja. Jetzt inkarniert er verstärkt mit seiner wichtigsten Seelenpartnerin. Sie ist auch in unserer Gruppe.

T: Habt Ihr in Eurer Gruppe alle so einen besonderen Bezug zur asiatischen Kultur.

K: Der, der mein Mann war, als ich Mary war nicht.  

T: Also To ist Deine wichtigste Seelenpartnerin, richtig?

K: Ja

T: Möchtest Du Dir mal ein Leben anschauen wo To und Du Mann und Frau gewesen seid?

K: Ja

T: Gibt es da einen besonderen Ort wo Du hingehen kannst um Dir Deine vergangenen Leben anzusehen?

K: In einer Bibliothek.

T: Gehst du da alleine hin?

K: Ein paar von meiner Gruppe sind dabei. To ist da.

T: Was macht ihr nun?

K: Wir schauen uns unsere vergangenen Leben an.

T: Und welches?

K: Mir kommt das Bild von Indianern. Ich war ein Mann und To war meine Frau. Es war sehr schön – überhaupt ein schönes Leben. As war auch dabei. Er war mein bester Freund.

T: Wie unterscheidet sich diese Ehe von der Ehe die Du als Mary geführt hast.

K: Mit To war es einfach viel selbstverständlicher. Es waren nicht immer solche Kämpfe. Es war einfach eine schöne Beziehung und ein schönes Leben. Es war so eine Harmonie, so ein Gleichklang.  Ein „Gemeinsames“.

T: Was war Dein Plan für dieses Leben als Indianer?

K: Ich wollte mit der Natur leben. In einer Gemeinschaft, einer Gruppe. Ich wollte mal in einer Gruppe leben aber dennoch als Mann und Frau. Es war irgendwie ähnlich der klösterlichen Gemeinschaft.  Das Klosterleben war aber mehr so eine theoretische Sache, praktisch ist das jetzt ganz anders.

T: Was hast du aus der Partnerschaft, die Du als Mary geführt hast gelernt, wo To nicht als Dein Partner an Deiner Seite war?

K: Hm… Ich hab gelernt alleine irgendwie klar zu kommen.

T: Wie ist das mit Deiner Seelengruppe. Was für Leben zieht Ihr vor. Wo liegen Eure Vorlieben, wo Eure Schwächen und Stärken?

K: Hm. Wir sind doch mehr so für Gemeinschaft und ziehen eher spirituelle Leben vor, wo wir zusammen arbeiten können.

T: Was findest Du persönlich besonders herausfordernd auf der Erde?

K: Diese Gemeinschaft hier. Das fehlt mir auf der Erde.

T: Kannst Du Dir auf der Erde denn keine Gemeinschaft suchen?

K: Ich soll da eher als Einzelkämpfer unterwegs sein. Ich bin da eher als Einzelperson – Alleine – nicht so in der Gruppe. Das ist die Herausforderung. Das muss ich lernen.

T: Ist das auch das Problem der Anderen?

K: Naja – Teils, Teils… , aber es ist schon ein Gemeinschaftsthema. As ist auch immer auf der Suche nach einer Gemeinschaft und findet sie nicht. To muss auch lernen alleine zu sein.  Wir haben schon viel erlebt, aber ich glaub wir müssen noch oft auf die Erde gehen. *seufzt*

T: Gibt es außer Chen noch weiter Lehrer?

K: Eine Gelegenheitslehrerin.  Sie sieht indianisch aus mit langen schwarzen Haaren. Sie hilft uns bei unserer spirituellen Entwicklung.

T: Und Chen wobei hilft er Euch?

K: Auch bei der spirituellen Entwicklung aber vor allem wenn es um Geduld geht.

T: Ist Geduld ein Thema für Dich?

K: Ja für die meisten von uns. 

T: Wenn Du ein weiteres Leben planst. Holst Du Dir Rat von Deinen Lehrern?

K: Ja

T: Lass uns weitergehen zu dem Punkt, wo Du Dein jetziges Leben planst. Wo gehst Du hin um Dich zu entscheiden.

K: Das ist so eine  Gemeinschaftsentscheidung. Alleine will ich nicht. Ich will schon, dass ein paar von uns mitgehen.  Wir schauen erstmal wer mit wem und wie zusammen kommt.

T: Warst Du schon mal alleine ohne Mitglieder Deiner Gruppe inkarniert?

K: Ja 1 oder 2mal, aber das war nicht schön.

T: Was nimmst Du Dir vor für dieses Leben. Was möchtest Du lernen?

K: Noch mehr alleine für mich klar zu kommen. Auch mich selbst mehr lieben zu lernen, wenn ich nicht die Bestätigung von Anderen bekomme.

T: Wer ist dabei?

K: Erstmal nur Chen, As und To

T: Werden sie alle mit Dir inkarnieren?

K: Chen nicht

T: Welche Rolle wird To spielen?

K: Das ist noch nicht klar zu diesem Zeitpunkt.

T: Gut dann lass uns weiter schauen. Wie geht es weiter bis ihr Euch entscheidet? Welche Optionen habt ihr denn?

K: Wir wissen noch nicht ob wir wieder als Mann und Frau inkarnieren sollen oder noch einmal als Mutter und Tochter oder als Schwestern.

T: Welche Wahlmöglichkeiten habt Ihr denn?

K: Wir haben 3.  Ich könnte in Deutschland als Mann inkarnieren…

(verwundert) Warum wollen wir eigentlich wieder als Europäer auf die Welt kommen? Ah da ist noch eine Möglichkeit in Asien als Frau, aber das wollen wir dann doch nicht. Europa ist bequemer in dieser Zeit.

T: Und warum entscheidest Du Dich dann dafür als Frau in Österreich zu inkarnieren? Was ist da der Vorteil zu dem Leben als Mann in Deutschland, das noch zur Wahl steht.

K: Ich will wieder mal eine Frau sein.

T: Wer übernimmt die Rolle Deiner Zwillingsschwester?

K: Sie war meine Mutter als ich Mary war.

T: Warum möchtest Du in diesem Leben eine Zwillingsschwester haben. Ist diese Erfahrung etwas Besonderes?

K: Ja das ist schon eine Besondere Erfahrung und ich möchte diese Leben auch führen, aber hm… Es ist so ein „gemeinsam aber doch alleine“. Eine enge Beziehung, wo man sich dann doch trennen muss und allein schauen muss, dass man durchkommt. Es ist irgendwie so: Man muss den Konkurrenten lieben lernen. Es ist sehr schwer als Zwilling. Ich hab´s mir leichter vorgestellt.

T: Wird To die Rolle Deines Ehemanns übernehmen?

K: Sie entscheidet sich lange nicht, was sie eigentlich machen will. Sie will bei mir in der Nähe sein, aber sie weiß nicht ob sie als Mann auf die Welt kommen will.

Wir diskutieren darüber wer welche Rolle spielt, welche Erfahrungen wir machen wollen. Ich kann mich schwer entscheiden. Als Mann in Deutschland könnte ich mit To als Paar zusammen leben und sie könnte Frau sein. Aber ich möchte dieses Mal auch eine Frau sein.

T: Ist das immer so bis Ihr Euch entscheidet?

K: Beim letzten Mal war es auch schon so. Ich will nicht wieder … (weint) Ich will nicht wieder dass sie meine Tochter ist. Nicht nur meine Tochter…

T: Also wird sie wieder Deine Tochter?

K: Ja. Tochter . Sie überlegt auch als meine Zwillingsschwester zu kommen, aber schlussendlich doch als meine Tochter.  Sie will auf jeden Fall Frau sein.

T: Das ist scheinbar eine schwere Entscheidung für Euch.

K: Ja…

T: Warum entscheidest Du Dich denn nicht dafür als Mann zu inkarnieren?

K: Ich will lernen meine Gefühle besser wahrzunehmen und als Mann kann ich das nicht so gut. Und das ist auch das was To möchte.

T: Wie geht es To mit eurer Entscheidung wieder als Mutter und Tochter zu inkarnieren.

K: Ihr wäre es auch lieber, wenn ich mich für das Leben in Deutschland entscheide, aber es ist besser so. Chen hilft uns bei der Entscheidung. Er sagt zu mir, dass es auch möglich ist mit anderen Partnern glücklich zu werden. Dass ich mein Herz auch Anderen öffnen kann und nicht nur meinem Hauptseelenpartner.

Es  gehört auch zu meiner Lernaufgabe, für mich selbst meinen Weg zu gehen. Wir wären dann auch zu abhängig voneinander, wenn wir als Paar inkarnieren würden.

T: Wenn Ihr Euch dann entschieden habt, geht Ihr dann gleich weiter zu diesem neuen Leben?

K: Noch nicht gleich. Wir nehmen uns wirklich Zeit. Ich diskutiere dann noch mit As darüber ob wir uns für länger begegnen sollen oder besser nicht.

T: Was sind denn die Fürs und die Wider?

K:  Wir überlegen ob wir vielleicht als Paar auf die Welt kommen sollen, aber entscheiden uns dann anders.

T: Ward Ihr schon einmal ein Paar in einem vergangenen Leben?

K: Nein. Wir würden als Paar nicht sonderlich gut harmonieren. Wir sind beide sehr willensstark. Das würde immer nur Zoff geben. Der Vater von Mary wird mein Mann werden. Er ist sanfter. As möchte dann doch lernen allein zu sein.  So lange wir nicht gelernt haben allein zu sein, sollten wir besser kein Paar werden.

T: Wird das ein einfaches oder eher ein schwieriges Leben für Dich werden?

K: Eher schwieriger. Ich bin nicht gerne allein. Diese Suche nach mir selber – Das wird schwierig werden.

T: Ist es Dir in deinen Klosterleben denn gelungen Dich selbst zu finden?

K: Ja das war leichter. Da wurde man nicht von Alltagsproblemen abgelenkt.

T: Also die Herausforderung liegt darin, Dich auch in so einem Leben nun selbst zu finden?

K: Ja einen spirituellen und gleichzeitig einen weltlichen Weg zu gehen. Das ist sehr schwer. Ich werde in diesem Leben eher praktisch veranlagt sein und das wird schwer kombinierbar sein mit dem spirituellen Weg.

T: Hat Dein Wunsch diese Lernerfahrung zu machen auch etwas mit Deinen Interessen in der Geistigen Welt zu tun?

K: Ja schon. Ich interessiere mich für die Gebote… Dafür wie man die Kosmischen Gesetze praktisch umsetzen kann. Ich weiß aber noch nicht wie man das tun soll.

T: Möchtest du nun zu dem Zeitpunkt reisen wo Du wieder hinunter auf die Erde gehst?

K: Hm (zögert) – Ich möchte nicht gerne gehen.

T: Findest Du es schöner in der Geistigen Welt?

K: Ja

T: Wo findet der Abschied denn statt?

K: Dort wo wir uns wieder getroffen haben. Dort ist so ein Nebel. Chen begleitet mich.

T: Begleitet er Dich bis zu Deinem neuen Körper?

K: Er bleibt noch eine zeitlang in der Nähe…

 

 

 

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