Das erwachende Merkurjahr
(Thomas am 10. April 2019)


Update zur aktuellen Zeitqualität - April 2019

In dem nun erwachenden Merkurjahr werden wir durch das Jahr hinweg in den Themen der Kommunikation, des Denkens und der Lernfähigkeit geschult – diese Aspekte des Daseins möchten auf tiefen Ebenen verstanden werden.
Dies ist eine Art Grundvoraussetzung, um dem Leben adäquat begegnen zu können.
Lernen hört niemals auf, doch kann sich Verstehen durch Einsicht vertiefen.

Verstehen durch Einsicht schafft Raum für Wachstum und Entfaltung.

Kommunikation bedeutet im eigentlichen Sinn „etwas gemeinsam teilen“ und „sich mitteilen“.
In Wahrheit befinden wir uns in ständiger Kommunikation mit unserer Umgebung, unserer Unwelt und dem Universum.
Alles besteht in gegenseitiger Wechselwirkung zueinander und wir können nicht nicht in Kommunikation sein - wir teilen uns in Wahrheit in jedem Moment mit.
Um dem Leben angemessen begegnen zu können, bedarf es der Fähigkeit aufmerksam zu sein und der Gegenwart lernend zu begegnen.

Wirkliche Aufmerksamkeit ist da, wo Voreingenommenheit nicht ist.

Nur wo diese Art der Aufmerksamkeit ist, hören wir wirklich zu, lernen gleichsam und können in wirklicher Berührung sein.
Lernen ist auf einer Ebene mit dem Vorgang der Abspeicherung von „Wissen“ verbunden, ob dieses Wissen nun zutreffend im Sinne von korrekt ist oder nicht, ist dabei nicht entscheidend.
Dieses abgespeicherte Wissen ist sodann immer wieder abrufbar und kann ebenso modifiziert werden.

Lernen über uns selbst ist jedoch von anderer Qualität, diese Art von Lernen basiert auf der freien Beobachtung dessen was ist - dem Sehen des Tatsächlichen.
Wir bedürfen beide Arten von Lernen, ohne dabei die Ebenen zu verwechseln.

Da wo wir mit dem Ur-Grund in Berührung sind, sind wir auch in der Lage adäquat mit abgespeichertem Wissen umzugehen, abgespeichertes Wissen kann jedoch niemals dem lebendigen Sein angemessen begegnen.
Wissen ist faszinierend, spannend, unerlässlich und wichtig, doch niemals der Weg zu wahrer Selbsterkenntnis, die nur durch Gewahrsein im Moment geschehen kann.

Nur da wo Wissen und Nicht-Wissen Hand in Hand gehen, kann wirkliche Harmonie sein.

In unserer Alltags-Realität sind Worte die erste Wahl der Kommunikation, wobei Sprache in Wahrheit viele Facetten hat und Worte im eigentlichen die „niedrigste“ Ausdrucksform darstellen und daher oftmals auch für Verwirrung und Missverständnisse sorgen.
Bereits die Stimme und Tonlage ist ein sehr wichtiger Faktor und dazu die Körperhaltung, die Gestik, der Atem, Augenbewegungen und so weiter werden vom sogenannten Unterbewusstsein als erste Referenz zur Verständigung herangezogen.

Nur wenn der Geist bei der Sache ist, kann wirkliche Kommunikation stattfinden.

Auch „innere Bilder“ und Empfindungen sind eine Form der Kommunikation, eine Form der Sprache wie die Seele mit uns kommuniziert.
Innere Bilder können jedoch auch durch Überzeugungen und Trugschlüsse verzerrt, verdreht oder entstellt sein.
Ebenso können wir es auch mit sogenannten Fremdgedanken zu tun haben, daher ist die bewusste Verbindung zum Sein essentiell, um wirklich selbstbestimmt leben zu können.
Je mehr wir uns von der Seele entfernen, desto pervertierter werden wir im eigentlichen Sinn.
Seele ist das was Liebe ist, das was nicht getrennt ist und die Erinnerung an die Wirklichkeit des Seins in sich trägt.
Die Seele benutzt keine Worte um zu uns zu sprechen, sondern Empfindungen, Bilder und Metaphern.

Die „wahre innere Stimme“ ist diejenige die keine Stimme ist.

Es ist kein Zufall, dass wir uns von Klängen oder auch Musik so angezogen fühlen, darin liegt eine tiefe Wiedererinnerung an die Sprache der Seele.
Ein Bild sagt mehr als tausende Worte und Klänge mehr als tausend Bilder.
Zu dieser Art der Kommunikation der Seele und des Unbewussten gehören auch Farben und diejenigen die bereits eine Form des inneren Sehens stärker entwickelt haben, werden dies derzeit auch verstärkt wahrnehmen können und sind auch dazu aufgerufen sich bewusst den Farbebenen zu widmen.

Farben können harmonisieren, ausgleichen, beleben, beruhigen und vieles mehr.

Jeder von uns hat einen einzigartigen Zugang zu Farben.
Wir können uns dabei innerlich auch mit unseren „Kraft-Farben“ verbinden, das sind die Farben die uns gefühlt in unsere Mitte zurückführen.
Dies ist zudem eine wertvolle Hilfe, um mit den Ebenen verbunden zu bleiben die für uns relevant sind.

Keine Farb-Resonanzebene ist besser oder schlechter, sondern ganz einfach von unterschiedlicher Qualität aufgrund der unterschiedlichen Wellenlängen.

Nur wenn wir lernen adäquat mit In-Form-ation umzugehen, bleiben wir auch in Kontakt mit dem was nicht in Worten und Bildern zu beschreiben ist.
Bilder, Worte, Beschreibungen sind wichtig und unerlässlich für Austausch und Kommunikation und Teil des Lebens.
Wenn wir jedoch nicht lernen zwischen den Zeilen zu lesen, hinter das Wort zu hören und jenseits des Bildes zu schauen, haften wir entweder an der Beschreibung selbst oder schaffen immer wieder neue Theorien über das was niemals durch eine Theorie oder durch die Summierung seiner Teile erfasst werden kann.

 

Nur wo das Denken seinen angestammten Platz einnimmt, kann es auch gesund und folgerichtig funktionieren.

Denken funktioniert stets auf der Basis von Einteilung, Bemessung, Summierung, Vorstellung, Analyse und Schlussfolgerung.
Der Geist sucht stets nach Mustern und Schemata, darauf basiert auch die Wissenschaft der Mathematik.
Dies ist wichtig und notwendig, um sich in der Welt der Erfahrung überhaupt zurechtfinden zu können.
Wir brauchen Denken um zu organisieren und uns in der Welt der Formen verständigen zu können.

 

Daher hat auch die Festlegung seinen Platz, denn wenn wir uns nicht darüber einig wären, dass ein Tisch ein „Tisch“, ein Auto ein „Auto“, ein Baum ein „Baum“ ist oder wenn wir uns nicht auf Verkehrsregeln einigen würden, würde dies einiges in unserer Kommunikation erschweren.
Wenn es jedoch um das sogenannte „spirituelle Bewusstsein“ geht, darum unseren Platz im Leben zu finden und angemessen auf die Herausforderungen des Lebens reagieren zu können, bedarf es einer anderen Herangehensweise.

Wir können „spirituelle Herausforderungen“ nicht durch Denken lösen.

Das derzeitige System beruht darauf „globale Probleme“ durch Denken lösen zu wollen und konstruiert darauf basierend immer wieder neue Modelle die eine Lösung für bestehende Probleme im Zusammenleben der Menschheit bieten sollen.
Nur "spirituelles Bewusstsein", das durch Selbsterkenntnis, Einsicht und Selbst-Verstehen erblüht, ist eine angemessene Antwort auf die bestehende Krise.

Konstrukte sind Hilfsmittel um sich bestimmte Wissensgebiete umfassender erschließen zu können, doch lösen sie nicht die Probleme des Leidens.

Wir alle wissen was Leid ist und wir alle streben danach, bewusst oder unbewusst, das Leiden zu beenden, doch solange wir die Ursachen dafür nicht in uns erkennen und verstehen, können wir auch keinen wirklichen Wandel schaffen.

Je mehr wir uns von unseren Auferlegungen, Dogmen und Konditionierungen befreien, desto mehr Raum schaffen wir für das Wirken des Selbst und bringen dadurch wirklichen Wandel hervor.
Auf unserem Weg bedarf es daher immer wieder einer Inventur und der Fähigkeit unsere Anhaftungen und Muster zu sehen, ohne dies als schlecht oder falsch zu bewerten.

Zu sehen was ist, ist der Anfang allen Wandels und stets ist es die Natur selbst, die uns an unser wahres Sein und an das was wirkliche Kommunikation ist zu erinnern weiß.


Thomas - Sai

© Thomas Tobias Saumweber

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